-
Ex-Geisel Eli Scharabi erinnert in Tel Aviv an Opfer des Hamas-Überfalls vor drei Jahren
-
Brasiliens Präsident Lula veröffentlicht erstmals Selfie-Video in Onlinediensten
-
Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"
-
US-Regierung nennt Negativschlagzeilen über "USS Lincoln" Stimmungsmache
-
FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern
-
Proteste in Izmir nach Wechsel des Bürgermeisters zur Regierungspartei AKP
-
Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel
-
Von Zwangsräumung betroffene Spanierin Maricarmen gestorben
-
Mieterverband: Zwangsgeräumte Spanierin Maricarmen gestorben
-
"Inakzeptable Bedingungen": Golfstar Rahm verlässt LIV-Tour
-
US-Außenminister Rubio fordert Europa zum Erwachen aus "langem Schlaf" auf
-
Möglicher Pestfall in Russland: WHO kann keine umfassende Risikobewertung vornehmen
-
Sachsen-Anhalt: SPD beendet Initiative für Regierungsbildung an AfD vorbei
-
Nur noch Platz 13: DFB-Team rutscht weiter ab
-
Lange Themenliste: Koalitionsausschuss in Berlin zusammengekommen
-
Jahrestag des Hamas-Angriffs: Appelle für entschlossenen Einsatz gegen Antisemitismus
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung von Christa Pike: Streit um Exekution in Texas
-
Mindestens 24 Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - darunter vier Kinder
-
Netanjahu am Jahrestag: "Wir werden alle Mörder zur Rechenschaft ziehen"
-
Gedenken an 7. Oktober: Dobrindt warnt vor Antisemiten an der Regierung
-
Steinmeier vor Besuch in Frankreich: Internationale Entwicklung macht uns Sorge
-
Russischer Hacker in Japan festgenommen: 28-Jähriger nach Deutschland ausgeliefert
-
Trotz Handelshürden: Globalisierung erreicht laut Studie dank KI-Boom Rekordwert
-
Jahrestag des Hamas-Überfalls: New Yorks Bürgermeister wirft Israel "Genozid" vor
-
Mögliche Puma-Sichtung nahe München: Polizei übernimmt Spurensuche
-
Verdacht auf Spionage: Ehemaliger BND-Präsident Hanning in Untersuchungshaft
-
Drittes Vorgespräch über Rot-Grün-Rot in Berlin - Warnungen vor Koalition
-
Kabinett beschließt Gesetz zum besseren Schutz von Opfern häuslicher Gewalt
-
Neue Stromleitung in Moldau wird nach US-Präsident Trump benannt
-
CDU nach Wahl von AfD-Landtagspräsident Rausch unter Druck
-
Statue eines nackten Donald Trump sorgt für Aufsehen im EU-Parlament
-
DFB-Newcomerin Baum: "Kindheitstraum in Erfüllung gegangen"
-
Mutmaßlicher Spionagefall um Hanning: Aserbaidschan protestiert bei Bundesregierung
-
Klage für bessere Luft: Bundesgericht befragt europäische Richter
-
Steinmeier zum Staatsbesuch in Frankreich: Raumfahrt und Verteidigung
-
Raffineriemargen von Shell erreichen Rekordhoch
-
"Wertschätzung unfassbar groß": BVB vor Verlängerung mit Kovac
-
Tankrabatt kommt größtenteils bei Autofahrern an - Spritpreise deutlich gesunken
-
Schülerproteste nehmen leicht ab - Schockgranaten vorerst tabu
-
Weiterer Beratungsbedarf: Einsetzung von Pflegekommission verzögert sich
-
Polizei entdeckt Plantage mit 290 Cannabispflanzen in Wohnhaus in Düsseldorf
-
14 Tote bei russischem Raketenangriff auf Wohngebäude im Norden der Ukraine
-
Spionageverdacht: Früherer BND-Präsident Hanning in Untersuchungshaft
-
Tonnenweise Gold zu Geldwäsche in Türkei gebracht: Kriminelles Netzwerk aufgeflogen
-
Spiegelmoleküle: Nobelpreis für Chemie geht an Forscher aus Frankreich und Japan
-
Schmerzerfülltes Gedenken in Israel am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls
-
Kovac-Kritik an langer Pause - Schlotterbeck fraglich
-
Thüringer Landtag: AfD-Fraktion scheitert mit Vorstoß für Neuwahlen
-
Kabinett: Autobahn GmbH soll künftig Kredite aufnehmen können
-
Mitglied von russischer Hackergruppe festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert
Israel nimmt Kreuzfahrer-Burg Beaufort im Libanon ein und weitet Bodeneinsatz aus
Bei ihrer Bodenoffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon hat die israelische Armee die strategisch bedeutsame Kreuzritterburg Beaufort eingenommen. 44 Jahre nach dem ersten Libanon-Krieg seien israelische Soldaten dorthin "zurückgekehrt", erklärte Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag. Frankreich kritisierte das israelische Vorgehen im Libanon scharf und beantragte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats.
Katz erklärte im Onlinedienst Telegram, die israelische Armee habe unter Führung von Regierungschef Benjamin Netanjahu "ihren Einsatz im Libanon ausgeweitet, den Fluss Litani überquert und die Beaufort-Höhe eingenommen". Die Einnahme "eines der wichtigsten strategischen Punkte" diene der Verteidigung der Ortschaften im Norden Israels und der Sicherheit israelischer Soldaten. Über der Burg wehte am Sonntag die israelische Flagge.
Frankreich erkenne Israels Recht zur Verteidigung gegen die Hisbollah-Angriffe an, doch "nichts kann die Verlängerung der israelischen Militäreinsätze im Libanon und die Besetzung von Gebieten immer tiefer auf libanesischem Gebiet rechtfertigen", sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot dem Fernsehsender BFMTV. Mit seinem Vorstoß begehe Israel einen "schweren Fehler". Die israelische Regierung verstoße damit gegen das Völkerrecht und verletze ihre Verpflichtungen gemäß der seit Mitte April geltenden Waffenruhe.
In der Umgebung der mittelalterlichen Kreuzritterburg war am Sonntag Artilleriefeuer zu hören, wie ein AFP-Reporter berichtete. Rauch stieg auf. Die Burg gilt wegen ihrer Lage mit Blick über weite Teile des Südlibanon als strategisch wichtiger Punkt. Die israelische Armee eroberte sie bereits im Libanonkrieg 1982 und nutzte die Burg bis zu ihrem Rückzug aus dem Libanon im Jahr 2000 als Stützpunkt.
Die israelische Armee hatte kurz zuvor eine Ausweitung ihres Bodeneinsatzes im Libanon gemeldet. Israelische Soldaten überquerten demnach den Fluss Litani. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte bereits am Freitag erklärt, die israelischen Streitkräfte hätten den rund 30 Kilometer nördlich der gemeinsamen Grenze verlaufenden Litani überschritten.
Die Armee erklärte, sie habe "vor einigen Tagen" einen Einsatz in der Gegend des Beaufort-Kamms und des Wadi al-Saluki im Süden des Libanon begonnen. Ziel sei es, "direkte Bedrohungen" für Orte im Norden Israels und für die Stadt Metula zu beseitigen und die operative Kontrolle im Südlibanon zu stärken.
Ein israelischer Armeesprecher forderte die Bewohner aller libanesischen Gebiete südlich des Flusses Sahrani auf, sich "sofort" in Gebiete nördlich des Flusses in Sicherheit zu bringen, der nördlich des Litani liegt. Jedes von der Hisbollah genutzte Gebäude könne zum Angriffsziel werden, warnte der Sprecher.
Zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah gilt seit Mitte April offiziell eine Waffenruhe, die jedoch nie eingehalten wurde. Beide Seiten werfen einander Verstöße gegen die Vereinbarung vor und rechtfertigen ihre Angriffe jeweils mit mutmaßlichen Verstößen der Gegenseite. Der Libanon war durch neue Angriffe der Hisbollah auf Israel Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Nach Angaben der libanesischen Behörden wurden seither etwa 3400 Menschen durch israelische Angriffe getötet und mehr als eine Million Menschen vertrieben.
Die Hisbollah-Miliz erklärte am Samstag, sie habe mehrere Angriffe auf Nordisrael ausgeführt. Die nordisraelische Stadt Kirjat Schmona sei mit einer "Raketensalve" angegriffen worden. Dies sei zur "Verteidigung des Libanon und seines Volkes und in Reaktion auf die Verletzung der Waffenruhe durch den israelischen Feind" erfolgt. Nach Angaben der israelischen Armee wurden allein am Samstag mehr als 25 Geschosse aus dem Libanon auf Israel abgefeuert.
Der libanesische Regierungschef Nawaf Salam warf Israel eine Strategie "der verbrannten Erde und der Kollektivstrafe" vor. Diese werde Israel "weder Sicherheit noch Stabilität" bringen, sagte Salam in einer Fernsehansprache. Zugleich verteidigte er die Fortsetzung direkter Verhandlungen mit Israel als den "am wenigsten kostspieligen Weg" für den Libanon. Die Hisbollah, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, lehnt die direkten Gespräche zwischen dem Libanon und Israel ab.
T.Bondarenko--BTB