-
Nur 20 Minuten aufgetreten: Fans in Istanbul pfeiffen US-Rapper Travis Scott aus
-
Libanon: Wadephul ruft Hisbollah-Miliz und Israel zur Zurückhaltung auf
-
Macron kündigt ausländische Investitionen in Höhe von 93 Milliarden Euro in KI an
-
Williams-Comeback perfekt - 44-Jährige startet im Queen's Club
-
Gericht: Görlitzer Park in Berlin muss vorerst nachts offen bleiben
-
Ukraine: Zahl russischer Angriffe mit Langstreckendrohnen erreicht Höchststand
-
Ende der "Nickeligkeiten": Kubicki will keinen Zoff mehr mit Strack-Zimmermann
-
Nach Fund von getöteter Frau in Rheinland-Pfalz: Ehemann in Untersuchungshaft
-
Gericht bescheinigt niedersächsischer AfD "verfassungfeindlich geprägtes Gesamtbild"
-
Liebesbetrüger bringt Frau aus Mecklenburg-Vorpommern um fast 230.000 Euro
-
Familienministerin Prien würdigt "außergewöhnliche Leistungen" von Pflegeeltern
-
Entwicklungsministerin Alabali Radovan bricht aus Sicherheitsgründen Libanon-Reise ab
-
USA und Iran melden inmitten stockender Verhandlungen neue Angriffe
-
FDP-Vize Höne ruft Partei zur Einheit auf
-
Zigtausende gestohlene Handtücher in Hamburger Lager entdeckt
-
Antisemitischer Aushang an Geschäft in Flensburg: Bewährungsstrafe für Inhaber
-
Kollision mit Auto: 15-jähriger Rollerfahrer stirbt bei Verkehrsunfall in Köln
-
Positiver Trend bei Organspenden hält an - steigende Zahlen zu Jahresauftakt
-
Ministerium will Regelung zu Auslandsreisen von Wehrfähigen gesetzlich verankern
-
Bei Riera um die Ecke: Hütter-Verpflichtung auf Mallorca
-
Urteil in Hessen: Urne wird nicht wegen Umzugs von Witwe umgebettet
-
Erster Monitoringbericht: Mittel aus Sondervermögen 2025 nicht voll ausgeschöpft
-
Messerangriff vor Bielefelder Bar: Lebenslange Haft wegen versuchten Mordes
-
Parlamentswahl in Äthiopien: Erneut klarer Sieg für Regierungschef Abiy erwartet
-
Streit um Bafög-Reform: Merz sieht Erhöhung unter Finanzierungsvorbehalt
-
Niedersächsischer Verfassungsschutz darf AfD vorläufig hochstufen
-
Keine Nightsession: Zverev am Nachmittag gegen Jódar
-
AOK: Mehr als zwei Drittel der Kinderkrankentage werden von Frauen genommen
-
Frankreich setzt im Atlantik mit Verbündeten erneut Öltanker fest
-
Zwei Syrer wegen Foltervorwürfen in Österreich vor Gericht
-
Chef des CDU-Sozialflügels fordert Umsetzung von Bafög-Erhöhung
-
Vor 1000 Fans: Nächster DFB-Sieg gegen Finnland
-
Poker beendet: "Volltreffer" Undav verlängert beim VfB
-
Industriesubventionen in China bis zu achtmal so hoch wie in OECD-Ländern
-
Drei Menschen in Urlaub erstochen: Junger Verdächtiger in Rheinland-Pfalz angeklagt
-
Behörden: Ein Toter und mindestens 26 Verletzte bei russischen Angriffen auf die Ukraine
-
Neuer FDP-Generalsekretär Hagen sieht keinen Richtungsstreit bei Liberalen
-
ADAC rechnet mit dichtem Verkehr und Staus an Fronleichnamswochenende
-
Berichte: Sängerin Dua Lipa und Schauspieler Callum Turner haben geheiratet
-
DFB-Elf: Neuer wieder im Torwarttraining
-
Auslandsreisen von Wehrfähigen: Ausnahmeregelung könnte rechtswidrig sein
-
Unfall auf Schiff in Hamburger Hafen: Mann stirbt bei Kranreparatur
-
"Skandalös": Juso-Chef Türmer greift Ministerin Bär in Bafög-Debatte scharf an
-
Frankreichs Präsident Macron wirbt für Investitionen in KI-Rechenzentren
-
Céline Dion plant zehn weitere Konzerte in Paris im Mai 2027
-
Korruptionsfall um Oberstaatsanwalt: Kein Schadenersatz für Land Hessen
-
Bündnis fordert Einführung von Gesundheitsfachkräften an Schulen
-
Motorradfahrer gerät in Gegenverkehr: 16-jähriger Rollerfahrer stirbt auf Landstraße
-
Hollywood ehrt Marilyn Monroe zum 100. Geburtstag
-
Kolumbien: Präsidentenstichwahl zwischen rechtsgerichtetem De la Espriella und linkem Cepeda
Korruptionsfall um Oberstaatsanwalt: Kein Schadenersatz für Land Hessen
Im Korruptionsfall rund um einen hessischen Oberstaatsanwalt bekommt das Land keinen Schadenersatz von einem verurteilten Unternehmer. Bestechung begründet keinen solchen Anspruch, wie das Landgericht Frankfurt am Main am Montag mitteilte. Dieser Straftatbestand solle das Vertrauen der Allgemeinheit in die Integrität öffentlicher Ämter schützen, nicht die Vermögensinteressen des Staats sichern.
In dem Korruptionsprozess war der Oberstaatsanwalt im Mai 2023 verurteilt worden, das Urteil wurde inzwischen rechtskräftig. Das Landgericht hatte ihn wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung schuldig gesprochen und eine Strafe von sechs Jahren Haft verhängt.
Der frühere Beamte hatte eine Zentralstelle zur Bekämpfung von Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen geleitet. Zwischen 2007 und 2020 nahm er dem Urteil zufolge von einem befreundeten Unternehmer Bestechungsgelder in Höhe von mehr als einer halben Million Euro an. Im Gegenzug beauftragte er die Firmen seines Freunds mit der Erstellung von Expertengutachten und der technischen Aufbereitung beschlagnahmter Daten in den von seiner Zentralstelle geführten Verfahren.
Dabei prüfte er nicht, ob andere Unternehmen diese Leistung auch hätten erbringen können. Der Staatsanwalt veranlasste Auszahlungen der Justizkasse, obwohl er wusste, dass die Rechnungen ungerechtfertigt oder überhöht waren. Dadurch entstand der Staatskasse dem Urteil von 2023 zufolge ein Schaden von rund 550.000 Euro.
Der mitangeklagte Unternehmer wurde wegen Bestechung und Subventionsbetrugs zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Das Land Hessen klagte außerdem gegen ihn und forderte Schadenersatz in Höhe von rund 5,7 Millionen Euro für Vergütungen, die für die Gutachten gezahlt worden waren. Diese Klage wurde aber nun abgewiesen. Das Gericht verwies darauf, dass der Mann keine Untreue und auch keine Beihilfe dazu begangen habe.
Außerdem seien die eingeholten Gutachten tatsächlich genutzt worden. "So verwerflich das zwischen dem Beklagten und dem Oberstaatsanwalt ausgehandelte Konstrukt auch erscheint und so sehr das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Lauterkeit des öffentlichen Dienstes verletzt worden ist, kann daraus nicht auf eine sittenwidrige Schädigung des klagenden Landes geschlossen werden", erklärten die Richterinnen und Richter.
C.Kovalenko--BTB