-
Zahl der Einbürgerungen 2025 auf neuen Höchststand gestiegen
-
Tunesien: Oppositionsführer Ghannouchi erneut zu langjähriger Haft verurteilt
-
NHL: Vegas gewinnt Auftaktspiel im Stanley-Cup-Finale
-
Vor Entscheidung zu deutschem Sitz: Baerbock fordert Reform von UN-Sicherheitsrat
-
Vorerst keine Einigung bei EU-Verhandlungen über Rechte bei Flugverspätungen
-
Mit Oma Natalia als Edelfan: Zverev bleibt auf Kurs
-
Kane: "Im Rennen" um den Ballon d'Or
-
USA melden neue Angriffe Teherans in Golfregion und attackieren selbst iranische Ziele
-
Studie: Ende der "Rente mit 63" entlastet Staat und erhält 125.000 Arbeitskräfte
-
EU-Gericht urteilt über schärfere Wettbewerbsregeln für Meta-Dienste
-
Wahl zu Sitz im UN-Sicherheitsrat: Deutschland tritt gegen Österreich und Portugal an
-
EU-Kommission stellt Förderpaket für Künstliche Intelligenz und Clouddienste vor
-
Kabinett berät über Aktionsprogramm zur Kreislaufwirtschaft
-
Wirtschaftsforum in St. Petersburg beginnt - AfD-Politiker zu Gast
-
Streit um Rückzahlung unrechtmäßiger Zölle: US-Regierung geht in Berufung
-
Umfrage: Knapp ein Viertel der Deutschen zieht KI dem Gang zum Arzt vor
-
Armee: Kuwait wird erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen
-
David Beckham bekommt am Rande der WM Stern auf Hollywoods "Walk of Fame"
-
Mann schießt in Dortmund auf Polizisten und verschanzt sich mit Kindern
-
Netanjahu verspricht von Hisbollah angegriffenem Nordisrael Milliarden-Hilfen
-
US-Armee meldet Raketenangriff auf Schiff mit Ziel Iran
-
Tausende protestieren in Albanien gegen Luxus-Bauprojekt von Trumps Schwiegersohn
-
23 Tote bei massiven russischen Angriffen in Ukraine - Russland verliert erneut Gebiete
-
DFB-Team in Chicago gelandet
-
KI-Risiken: Trump verzichtet auf Regeln für Tech-Konzerne
-
SPERRFRIST MITTWOCH 00.01 UHR: Trotz Kontrollen: Bundespolizei erwartet an Grenzen kaum Urlaubsstaus
-
Korrespondenten-Dinner mit Trump soll im Juli nachgeholt werden
-
Rubio: Modschtaba Chamenei "zunehmend involviert" in Amtsgeschäfte
-
French Open: Siegemund erreicht Halbfinale im Mixed-Doppel
-
Dänemark: Frederiksen will mit neuem Regierungsprogramm Lebenshaltungskosten senken
-
21 Tote bei massiven russischen Angriffen in Ukraine - Russland verliert erneut Gebiet
-
US-Schauspieler Richard Gere bezeichnet Trump als "Irren"
-
Trotz Nein aus Hamburg: Weikert sieht Rückhalt für Olympia
-
"I can't breathe": Video von Polizeieinsatz mit sterbendem Studenten empört Briten
-
UN-Generalsekretär fordert Aufklärung des Todes eines Indigenenführers in Nicaragua
-
Norwegen fordert Fifa-Untersuchung wegen Friedenspreis für Trump
-
Rheinmetall verkündet Aufträge aus Rumänien im Wert von 5,7 Milliarden Euro
-
Zverev auch von Teenager Jódar nicht zu stoppen
-
UNO-Vollversammlung wählt Bangladeschs Außenminister Rahman zu Baerbock-Nachfolger
-
Französischer Astronaut Pesquet soll für US-Unternehmen Vast zur ISS fliegen
-
Auslandsreisen von Wehrfähigen: Ministerium weist Bundestagskritik zurück
-
71-jährige Frau in Schleswig-Holstein getötet - 32-Jähriger festgenommen
-
Gouverneurs-Vorwahlen: Kalifornien wählt Nachfolger von Trump-Kritiker Newsom
-
14-Jähriger stirbt in Nordrhein-Westfalen nach Unfall mit E-Scooter
-
Straßenabschnitt in Berlin wird nach Hococaust-Gedenkstätte Yad Vashem benannt
-
Großbritannien verpflichtet sich zu Treibhausgas-Senkung um 87 Prozent bis 2040
-
"Kampfhund" Trumps: Gefolgsmann Pulte wird Geheimdienstkoordinator
-
Merz ruft zu Reformbereitschaft auf - Sozialreformen werden "nicht einfach"
-
Verfassungsschutz: Zahl der Rechtsextremisten in Sachsen-Anhalt erneut angestiegen
-
18 Tote bei massiven russischen Angriffen in Ukraine - Russland verliert erneut Gebiet
Tunesien: Oppositionsführer Ghannouchi erneut zu langjähriger Haft verurteilt
Der bereits inhaftierte tunesische Oppositionsführer Rached Ghannouchi ist erneut zu langjähriger Haft verurteilt worden. Ghannouchi und weitere führende Politiker seiner islamistischen Ennahdha-Partei wurden am Dienstag verurteilt, da sie einen "geheimen Sicherheitsapparat" im Dienst ihrer Partei aufgebaut hätten, die die Wahlen nach der Revolution in dem nordafrikanischen Land im Jahr 2011 gewonnen hatte, wie es am Dienstag in tunesischen Medienberichten hieß, die von der Ennahdha-Partei bestätigt wurden.
Ghannouchi wurde tunesischen Medien zufolge zu 30 Jahren Haft sowie zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Seine Partei bestätigt dies. Der pensionierte Offizier Kamel ben Bedoui erhielt den Berichten zufolge ebenfalls eine lebenslange Freiheitsstrafe sowie weitere 32 Jahre Haft. Der frühere Regierungschef Ali Laarayedh wurde demnach zu 42 Jahren Haft verurteilt. Die Strafen für andere Ennahdha-Politiker rangierten von zehn Jahren bis zu lebenslanger Haft.
Ghannouchi ist der prominenteste unter den in Haft sitzenden politischen Gegnern von Staatschef Kais Saied, unter ihnen Ex-Minister, Geschäftsleute und Gewerkschafter. Er war zunächst 2023 wegen Vorwürfen des "Terrorismus" verurteilt worden, danach kamen noch mehrere weitere Verurteilungen hinzu. Insgesamt beliefen sich seine Haftstrafen vor seiner erneuten Verurteilung am Dienstag bereits auf mehr als 40 Jahre.
Die Ennahdha-Partei stellte die meisten Abgeordneten im tunesischen Parlament, bis Präsident Saied im Juli 2021 mithilfe eines Notstandsartikels der Verfassung den bisherigen Regierungschef Hichem Mechichi absetzte und die Arbeit des Parlaments unter dem Vorsitz von Ennahdha-Chef Ghannouchi aussetzte.
D.Schneider--BTB