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Chinas Staatschef Xi empfängt belarussischen Machthaber Lukaschenko in Peking
Chinas Staatschef Xi Jinping ist am Montag in Peking zu Gesprächen mit dem belarussischen Machthaber und Kreml-Verbündeten Alexander Lukaschenko zusammengekommen. Wie der chinesische Staatssender CCTV berichtete, empfing Xi den seit 1994 in Belarus regierenden Staatschef im Staatsgästehaus Diaoyutai.
"Die Beziehungen zwischen China und Belarus haben den Prüfungen internationaler Herausforderungen standgehalten" und "treten in die beste Phase ihrer Geschichte ein", erklärte die chinesische Regierung. Xi habe Lukaschenko gesagt, beide Länder "sollten Ressourcen in allen Bereichen mobilisieren", um den Aufbau der chinesischen Investitionsoffensive Neue Seidenstraße voranzutreiben "und die praktische Zusammenarbeit zu vertiefen".
Lukaschenko hatte den russischen Streitkräften 2022 erlaubt, vom Territorium seines Landes aus die Ukraine anzugreifen, eine direkte Beteiligung an dem russischen Angriffskrieg jedoch abgelehnt. In Belarus, das an die Ostflanke der Nato grenzt, sind atomwaffenfähige russische Oreschnik-Raketen stationiert.
China präsentiert sich im Ukraine-Konflikt stets als neutral, doch werfen die westlichen Verbündeten der Ukraine Peking vor, in Wahrheit Moskau heimlich zu unterstützen. Zuletzt war Lukaschenko im September 2025 in Peking zu Gast. Damals nahm er an einer Militärparade sowie am Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) teil.
O.Bulka--BTB