-
Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen
-
Sachsen-Anhalt: AfD stellt mit Abgeordnetem Tillschneider auch Landtagsvizepräsidenten
-
Bundesparteien entsetzt von Wahl von AfD-Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt
-
Nach Festnahme von früherem BND-Chef: Mutmaßlicher Komplize in Untersuchungshaft
-
Erstmals in Kiew: Netze zum Schutz vor Drohnen an wichtiger Brücke angebracht
-
Polizistin in Bayern wegen Vergewaltigung von Jugendlicher verurteilt
-
Bayern: IS-Gehaltsliste führt zu Verurteilung von Iraker zu über drei Jahren Haft
-
US-Außenminister Rubio in Reykjavik: Island ist wichtiger Außenposten für Sicherheit
-
"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen
-
Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar
-
AfD-Politiker erstmals Landtagspräsident: Partei sieht Brandmauern gefallen
-
Gericht hebt Haftbefehl gegen früheren katalanischen Regierungschef Puigdemont auf
-
Früherer Chefspion festgenommen: Spionageverdacht gegen August Hanning
-
Schülerprotest in Frankreich: Gewerkschaft meldet landesweit 260.000 Teilnehmer
-
Festnahme von Ex-BND-Chef Hanning alarmiert die Bundespolitik
-
Alex Bodi își continuă expansiunea: planuri pentru deschiderea unui showroom ALIX LASERS la București
-
AfD-Landtagspräsident Rausch: "Brandmauern sollten der Vergangenheit angehören"
-
Bundespräsident Steinmeier will zu Staatsbesuch nach Frankreich reisen
-
Belgischer Astrophysiker Francis Halzen erhält Physik-Nobelpreis
-
Drohnenangriff auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer vor Bulgarien
-
Präsidentschaftswahl in Frankreich: Le Pen will 140 Milliarden Euro bis 2030 einsparen
-
Olympia 2036: Sechs Rivalen für München
-
Erster Titel seit Februar: Alcaraz jubelt wieder in Tokio
-
Abgeordneter Rausch in Sachsen-Anhalt bundesweit erster AfD-Landtagspräsident
-
Germanwings-Katastrophe: Angehörige scheitern mit neuer Klage in Braunschweig
-
Neuer Datenschutzbeauftragter sieht sich als "unabhängiger Wächter"
-
Buchhandel wirft Kulturstaatsminister Weimer Untätigkeit bei KI vor
-
Bundesregierung kürzt internationale Klimafinanzierung - Oxfam spricht von "Wortbruch"
-
Institut: Bevölkerung dürfte in kommenden Jahren schrumpfen - besonders im Osten
-
Sachsen-Anhalt: Alterspräsidentin von Angern mahnt politische Verantwortung an
-
Trump weitet Zugang zu steuerfreiem Diesel aus
-
Physik-Nobelpreis geht an belgischen Astrophysiker Francis Halzen
-
Bundesverkehrsministerium legt erstmals detaillierten Plan für Bahn-Bauvorhaben vor
-
Fernsehkoch Jamie Oliver verweigerte Oasis-Sänger Liam Gallagher Schinkensandwich
-
Bis 2031: Länderspiele der DFB-Frauen bei ARD und ZDF
-
Wadephul: Klimawandel verschärft Krisen und Konlikte weltweit
-
US-Amokläufer von Fort Hood soll durch Erschießungskommando hingerichtet werden
-
Sinner muss Saison beenden - Zverev vor Sprung an die Spitze
-
Russische Behörde dementiert Sicherheitsmaßnahmen nach angeblichem Pestfall
-
Haushaltslage in Frankreich und politische Unsicherheit setzen Euro unter Druck
-
Spionageverdacht: Früherer BND-Präsident Hanning und Büroleiter festgenommen
-
Schüler und Gewerkschaftsvertreter blockieren erneut Schulen in Frankreich
-
Konstituierende Landtagssitzung in Sachsen-Anhalt begonnen
-
Sinner muss Saison beenden - Weg für Zverev an die Spitze frei
-
Früherer BND-Chef Hanning unter Spionageverdacht festgenommen
-
Umfrage: Deutliche Mehrheit befürwortet KI-Einsatz auf Ämtern
-
Preisabstand zwischen neuen E-Autos und Verbrennern laut Auswertung geschrumpft
-
Sachsen-Anhalt: AfD-Politiker Rausch schließt Neuwahl nicht aus
-
Umwelthilfe: Vier von fünf Bussen in deutschen Großstädten fahren noch mit Diesel
-
Alex Bodi treibt Expansion voran: Alix-Lasers-Showroom in Bukarest geplant
Kolumbianer erschossen: Zweiter Toter bei ICE-Einsatz binnen einer Woche
Zum zweiten Mal binnen einer Woche ist ein Mensch bei einem Einsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben von Politikern in der Stadt Biddeford im Bundesstaat Maine im Nordosten des Landes. Bei dem Opfer handelt es sich laut Hilfsorganisationen um einen 26-jährigen Kolumbianer.
Als einer der ersten hatte der Sprecher des Repräsentantenhauses von Maine, Ryan Fecteau, den Schusswaffeneinsatz mit einem Toten bestätigt. "ICE war beteiligt", schrieb er auf Facebook. Die Polizei des Bundesstaats und die Bundespolizei FBI hätten eine Untersuchung eingeleitet.
Der Augenzeuge Lucas Scott sagte lokalen Medien, er habe mindestens vier Schüsse gehört, nachdem mehrere ICE-Beamte in Biddeford ein weißes Auto umrundet hätten. In Online-Netzwerken verbreiteten Nutzer Videoaufnahmen, die den Vorfall zeigen sollen.
Zwei Hilfsorganisationen, die in Maine für die Rechte Zugewanderter eintreten, identifizierten das Opfer als den 26-jährigen Kolumbianer, ohne seinen Namen zu nennen. Er habe eine Aufenthaltserlaubnis in den USA gehabt, erklärten sie. Sein Tod dürfe nicht zu einer "Fußnote" in den Statistiken werden, forderte die Vorsitzende der Organisation Presente Main, Crystal Cron.
Der Senator Angus King aus Maine forderte eine "vollständige, transparente und offene Untersuchung" des Vorgangs. Er erklärte unter Berufung auf das US-Heimatschutzministerium, gegen den Kolumbianer habe ein Haftbefehl wegen seines Aufenthaltstitels vorgelegen.
In der 23.000-Einwohner-Stadt Biddeford gingen Dutzende Menschen auf die Straße. Sie trugen Schilder mit Aufschriften wie "ICE raus" und "Mörder".
"Klare Antworten" verlangte der Bürgermeister von Biddeford, Liam LaFountain. Die Kongressabgeordnete Chellie Pingree zeigte sich auf Facebook "zutiefst beunruhigt und wütend" über die Berichte. "Wir werden um ein weiteres Opfer trauern", schrieb die Parlamentarierin aus Maine.
Die Gouverneurin von Maine, die Demokratin Janet Mills, äußerte sich vorerst nicht zur Verantwortung von ICE. Solche Situationen seien "alarmierend und beängstigend", erklärte sie im Onlinedienst X. Die Behörden versuchten noch, die Fakten zu klären.
Bestätigen sich die Angaben, wäre es bereits der vierte Todesfall bei einem Einsatz der Bundesbehörden seit Jahresbeginn. Vergangenen Dienstag hatte ein ICE-Mitarbeiter in Houston im Bundesstaat Texas bei einer Fahrzeugkontrolle einen Mexikaner niedergeschossen, der Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Im Januar waren in der Stadt Minneapolis am Rande von Protesten gegen Abschieberazzien die US-Bürger Renee Good und Alex Pretti erschossen worden. Für den Tod der dreifachen Mutter Good wird ebenfalls ein ICE-Mitarbeiter verantwortlich gemacht, für den des Krankenpflegers Pretti ein Angehöriger des Grenzschutzes.
Das Heimatschutzministerium machte in den meisten Fällen "Notwehr" geltend, obwohl Aussagen von Augenzeugen dem widersprechen. Die Tötungen hatten die Proteste gegen die Massenabschiebungen von Präsident Donald Trump und gegen ICE weiter angeheizt. Trump entließ vor diesem Hintergrund im März Heimatschutzministerin Kristi Noem. Ihr Nachfolger Markwayne Mullin hatte angekündigt, die ihm unterstellten Migrationsbehörden aus den Schlagzeilen bringen zu wollen.
M.Furrer--BTB