-
"Anders gestrickt": Tuchel beeindruckt von Kane
-
Als "Messi-Fan": Tresoldi schläft in Ronaldos Zimmer
-
Wichtige Delegierte der COP31-Vorverhandlungen zu Besuch in Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen
-
Keine DFB-Stimme für Infantino: "Müssen ihn vom Platz stellen"
-
Schülerproteste in Frankreich: Weiterer Aktionstag erwartet
-
Wadephul hält Rede bei Klima- und Sicherheitskonferenz in Berlin
-
Sachsen-Anhalt: Neuer Landtag wählt in erster Sitzung Präsidenten
-
Nach deutschem Erfolg in der Medizin: Nobelpreis für Physik wird verkündet
-
Entscheidung über Schadenersatzklage nach Germanwings-Absturz
-
Trump begrüßt "großen" Sieg von Bolsonaro-Sohn bei erster Wahlrunde in Brasilien
-
Britischer Bestsellerautor Jeffrey Archer im Alter von 86 Jahren gestorben
-
Bericht: Zahl der Kriegsdienstverweigerer stark angestiegen
-
Krise in Rumänien: Präsident nominiert vierten Kandidaten für Amt des Regierungschefs
-
Trump: Haben Bomber nach "Drohungen" von britischem Militärstützpunkt abgezogen
-
Super-Olise erlöst Frankreich: Erster Heimsieg für Zidane
-
Iranischer Präsident nennt Verhandlungen mit den USA "sinnlos"
-
KI-Experte Coxon wiederholt Warnung vor möglicher "Auslöschung der Menschheit"
-
Wadephul sieht "weitergehende Pläne" Moskaus über die Ukraine hinaus
-
Maduro-Sohn: US-Haft schadet herzkranker Maduro-Ehefrau Cilia Flores
-
Gouverneur: Mindestens fünf Tote in Charkiw bei russischen Angriffen mit Lenkbomben
-
Deutscher Buchpreis geht an Shida Bazyar und "Die Lücken"
-
Schülerproteste in Frankreich: Mehrere Jugendliche schwer verletzt
-
Wegen Verfolgung von Frauen: Strafgericht erlässt Haftbefehle gegen Taliban-Minister
-
Merz betont Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für die Sicherheit Deutschlands
-
In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert stirbt 84-jährig
-
Urteil: Preiserhöhung von Extraenergie trotz Preisgarantie unzulässig
-
AfD will EU und Eurozone reformieren - Boehringer bestreitet Kurswechsel
-
Nach Wahl: Parlament in Äthiopien bestätigt Ministerpräsident Abiy im Amt
-
Kiew gibt Nutzung von KI-Luftabwehrgeschützen bekannt
-
Frühere Trump-Sprecherin Leavitt arbeitet künftig bei Fox News
-
Duisburg: 16-Jähriger zweimal in wenigen Stunden mit geklauten Fahrzeugen erwischt
-
Vorstoß für Gesetzesänderung: Strafen für Leugnung des Existenzrechts Israels
-
USA ziehen nach verdächtigem Vorfall B-1-Bomber von britischem Militärstützpunkt ab
-
Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale
-
Durch Autorennen getötetes Kind: In Hamburg verhängte Haftstrafen rechtskräftig
-
Medizin-Nobelpreis für Forscher aus Deutschland und den USA
-
Drei Jahre nach Hammerskins-Razzia: Geldstrafe wegen Waffenbesitzes
-
Verbände fordern Stopp einer Plastiksteuer "im Schnellverfahren"
-
Neuer Höchststand bei Beziehern von Grundsicherung im Alter
-
Netanjahu: Hamas wird nie wieder im Gazastreifen herrschen
-
ADAC: Entlastung durch Tankrabatt schmilzt - Spritpreise steigen wieder leicht
-
Nachrichtendienste warnen vor einem "gewaltsamen Konflikt mit Russland"
-
Neuer Marinehafen soll in Emden entstehen
-
Prozess gegen 18-Jährigen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in Hamburg gestartet
-
Schülerproteste in Frankreich: Jugendlichem wird von Polizei-Granate die Hand abgerissen
-
Hacker greifen Dänemarks Melderegister an - Daten von 8,8 Millionen Menschen betroffen
-
Millionendiebstahl aus Schließfächern in Berlin: Weiterer Mittäter verurteilt
-
Bosnisch-serbischer Hardliner Dodik erklärt seine Partei zum Wahlsieger - Dank an Trump und Putin
-
Linke zieht gegen Ministerin Reiche vor das Bundesverfassungsgericht
-
Gericht: Berliner Feuerwehr durfte fehlende Impfnachweise Gesundheitsamt melden
Bundeswehr: Reservistenverband kritisiert Umgang mit Ex-Soldaten und Ungedienten
Der Reservistenverband fordert größere Anstrengungen bei der Rekrutierung von Reservisten. "Die Bundeswehr ist momentan gut darin, für die aktive Truppe zu werben", sagte Verbandschef Bastian Ernst (CDU) der Zeitung "Welt" laut Mitteilung von Donnerstag. "Der Faktor Reservisten spielt im Recruiting noch nicht dieselbe Rolle. Wir müssen die Karrierecenter anders aufstellen."
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will die Zahl der Reservisten von aktuell rund 60.000 auf mindestens 200.000 bis zum Jahr 2035 steigern. Doch es gebe großen Nachholbedarf im Umgang mit Reservisten und Bewerbern, sagte der Bundestagsabgeordnete Ernst.
Für ehemalige Soldaten müsse künftig gelten: "Grundsätzlich sollte jeder, der zurückkehren möchte, wieder in die Bundeswehr kommen können." Ausnahmen seien Extremisten oder Bewerber mit gravierenden gesundheitlichen Problemen. "Aber wer dienen möchte, sollte nicht abgewiesen werden – unabhängig davon, ob er bereits gedient hat oder nicht."
Bewerber für die Reserve müssten genauso behandelt werden wie Bewerber für die aktive Truppe, forderte Ernst. "Das ist heute noch nicht überall der Fall. Das ist weniger eine Gesetzesfrage als eine Frage von Mindset und Umsetzung."
Besonders groß seien die Probleme beim Umgang mit ungedienten Bewerben, betonte der Verbandspräsident. "Uns begegnen Menschen, die etwa ihren Kriegsdienstverweigerungsantrag zurückziehen und mit 45 oder 50 Jahren, mit Familie und mitten im Leben, sagen: Ich will etwas tun. Ich entscheide heute anders als mit 18 oder 19." Diese Menschen würden zu oft auflaufen und Rückmeldungen bekommen wie: "Das geht nicht, das dauert zu lange, oder das ist nichts für Sie. Man fordert sie auf, ihr Abiturzeugnis herauszusuchen." Es könne nicht sein, "dass man diese Menschen im Prozess scheitern lässt oder sogar abweist".
Für Ungediente gebe es derzeit rund 1000 Plätze, sagte Ernst. "Gleichzeitig ist der Verwaltungsaufwand für diese 1000 Soldatinnen und Soldaten sehr hoch." Dafür brauche es neue Ansätze und Kriterien: "Ein Abiturzeugnis sagt bei einem 45-Jährigen kaum noch etwas aus. Gleiches gilt häufig für alte Ausbildungsabschlüsse. Menschen entwickeln sich weiter. Entscheidend ist die Bereitschaft, dem eigenen Land dienen zu wollen. Dann muss man schauen, was diese Person heute mitbringt."
Ernst beklagte zudem die noch stockende Ausrüstung der Reservisten. "Momentan ist es häufig noch so, dass die Reservisten Material der aktiven Truppe nutzen. Dieser 'Waffenklau' muss enden", forderte der Reservistenpräsident. Es fehlten Gewehre, Funkgeräte und leichte Fahrzeuge: "Die Reserve soll künftig über eigene Systeme verfügen, die denen der aktiven Truppe entsprechen." Auch bei den Übungsmöglichkeiten gebe es Defizite: "Nichts ist frustrierender, als beordert zu sein und sich engagieren zu wollen, aber keine Möglichkeit zum Üben zu erhalten."
C.Meier--BTB