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Trump: Europäer sollen US-Rüstungshilfen für Ukraine nachträglich bezahlen
US-Präsident Donald Trump verlangt von den Europäern, dass sie nachträglich die von seinem Vorgänger Joe Biden geleisteten US-Rüstungshilfen für die Ukraine bezahlen. In einem Beitrag in seinem Onlinedienst Truth Social schrieb Trump am Freitag: "Hunderte Milliarden Dollar sind der Ukraine und der Nato gegeben worden, gratis, die von Europa bezahlt worden wären - wenn man das nur verlangt hätte, aber wir werden dieses Geld verlangen, auch mit ein bisschen Verspätung."
Trump fordert schon seit einiger Zeit, dass die Europäer verstärkt die Kosten für die westlichen Hilfen für die Ukraine im Krieg gegen Russland übernehmen. Die ausdrückliche Erwähnung einer Rückzahlung bereits geleisteter Hilfen ist jedoch neu. Trump nannte keine bestimmten Länder, von denen er Geld zurückfordern würde.
Der US-Präsident nannte die Hilfszahlungen in einem Beitrag, in dem es vor allem um die US-Waffenbestände ging. Er wies darin erneut Berichte von Medien zurück, dass es Engpässe bei den US-Waffen infolge des Iran-Krieges gäbe. Er fügte aber hinzu, dass Washington seine Waffenbestände aufbaue, um auf "jegliche Eventualitäten" reagieren zu können. Er ließ auch durchblicken, dass die US-Waffenverkäufe ins Ausland zeitweise suspendiert seien. "Wir behalten sie für uns, die Vereinigten Staaten von Amerika, statt sie an andere zu verkaufen, aber die Verkäufe an unsere Alliierten werden bald wieder aufgenommen", fügte Trump hinzu.
H.Seidel--BTB