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US-Außenminister Rubio reist nach Kolumbien, Ecuador und Peru
US-Außenminister Marco Rubio reist kommende Woche nach Kolumbien, Ecuador und Peru. Die Reise findet von Dienstag bis Donnerstag statt, wie das US-Außenministerium am Freitag mitteilte. Ziel ist es demnach, "Schlüsselpartnerschaften der USA zu stärken", unter anderem durch eine verstärkte Zusammenarbeit im Kampf gegen Drogenkartelle und vertiefte Handelsbeziehungen.
Rubio will bei seiner Reise unter anderem Ecuadors rechtsgerichteten Präsidenten Daniel Noboa treffen. Er ist einer der engsten Verbündeten von US-Präsident Donald Trump in Lateinamerika. Im März hatte sich Ecuador einer von den USA geführten Koalition zur Bekämpfung des Drogenhandels in der Region angeschlossen. In Peru und Kolumbien waren kürzlich mit Keiko Fujimori und Abelardo de la Espriella zudem zwei weitere von Trump unterstützte Präsidenten ins Amt gekommen.
Kolumbien ist der weltweit größte Kokainproduzent, was den USA ein Dorn im Auge ist. In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá will Rubio zudem über US-Unterstützung nach einem verheerenden Erdbeben im vergangenen Monat beraten. Dabei kamen mehr als 330 Menschen ums Leben. Rubio ist Sohn kubanischer Einwanderer und spricht fließend Spanisch.
O.Krause--BTB