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"Trendbarometer": Union fällt auf niedrigsten Wert seit 2021 - Auch AfD verliert
Die Union ist im neuen "Trendbarometer" auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2021 gerutscht. In der am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage für RTL und ntv erreichten CDU und CSU 20 Prozent - einen Punkt weniger als in der Vorwoche. Auch die AfD büßte einen Punkt ein, blieb aber mit 27 Prozent weiterhin stärkste Kraft. Die Grünen legten um zwei Punkte auf 18 Prozent zu.
SPD und Linke landeten in der Sonntagsfrage mit zwölf Prozent gleichauf, gefolgt von der FDP mit vier Prozent und dem BSW mit drei Prozent - diese beiden Parteien würden nicht in den Bundestag einziehen, wenn am Sonntag Wahlen wären. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen bleibt mit 26 Prozent hoch.
Die Zufriedenheit mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) fiel auf ein neues Allzeittief: Nur noch zehn Prozent der Befragten gaben an, mit seiner Arbeit zufrieden zu sein, drei Punkte weniger als vor einer Woche. Selbst unter den Anhängerinnen und Anhängern der Union überwiegt die Unzufriedenheit. Forsa befragte vom 8. bis zum 14. September 2502 Menschen.
Eine am Montag veröffentlichte Online-Erhebung des Instituts Yougov hatte für die Union sogar nur noch 18 Prozent ergeben, ein historisches Tief. Eine am Dienstag veröffentlichte Insa-Umfrage für die "Bild"-Zeitung verortete die Union noch bei 19,5 Prozent. Die AfD liegt in beiden Erhebungen mit 29 Prozent mit großem Abstand an der Spitze.
K.Brown--BTB