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IAEA: Kühlturm von russischem Atomkraftwerk von Drohne getroffen - kein Feuer
Ein Kühlturm des Atomkraftwerks Kursk im Westen Russlands ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) von einer Drohne getroffen worden. Wie die Organisation am Freitag im Onlinedienst X mitteilte, wurde sie darüber informiert, dass sich der Vorfall am frühen Donnerstagmorgen zutrug. Demnach war der Reaktor zu dem Zeitpunkt in Betrieb und blieb es auch. Es sei kein Feuer ausgebrochen.
Die Behörde mit Sitz in Wien rief zu "maximaler militärischer Zurückhaltung auf, um das Risiko eines atomaren Unfalls zu verhindern". "Alle Angriffe auf kerntechnische Anlagen sind inakzeptabel, da sie die nukleare Sicherheit und Sicherung gefährden könnten - unabhängig davon, wo sie stattfinden", erklärte die Organisation im Onlinedienst X. Weder die Ukraine noch Russland äußerten sich zunächst zu dem Vorfall.
Das Kraftwerk liegt nahe der russisch-ukrainischen Grenze westlich der Stadt Kursk, der Hauptstadt der gleichnamigen Region mit rund 440.000 Einwohnern. Im Krieg mit Russland hat die ukrainische Armee zuletzt immer wieder die russische Energieinfrastruktur ins Visier genommen und Raffinerien und Öldepots mit Drohnen attackiert.
Im Juli hatte der Gouverneur der Region Kursk der Ukraine vorgeworfen, einen Kühlturm des Atomkraftwerks Kursk II angegriffen zu haben. Kursk II ist im Bau und befindet sich neben dem in den 1970er Jahren errichteten Akw Kursk. Im August 2025 verursachte eine ukrainische Drohne einen Brand auf dem Kraftwerksgelände des Akw Kursk.
C.Meier--BTB