-
Klingbeil lässt erneute Kandidatur für SPD-Spitze offen
-
Gericht gestattet Flávio Bolsonaro Besuch seines inhaftierten Vaters wieder
-
Brand in Starlink-Station in Polen: Tusk gibt zwei Festnahmen in Deutschland bekannt
-
Ukraine-Krieg: Merz telefoniert mit Selenskyj
-
Vorfall in Fairford: USA und Verbündete verurteilen "gewaltsame Angriffe" des Iran
-
Oberstes Gericht bestätigt Aussetzung von Wahlrecht für bestimmte Auslands-Spanier
-
Neuer angeschlagen: Bayern in Stavanger mit Urbig im Tor
-
London: Teheran "fast sicher" für Vorfall an Luftwaffenstützpunkt verantwortlich
-
Becker adelt Zverev: "Nummer eins wird man nicht zufällig"
-
EU und Großbritannien planen Gipfeltreffen für den 20. November
-
Stromsteuer-Senkung und klare Worte zur AfD: CDU will sich aus Krise arbeiten
-
Nato-Kommandeur warnt Russland: Jeder Angriff auf das Bündnis wäre "sinnlos"
-
Bayern will Erbschaftsteuer selbst festsetzen: Karlsruhe verhandelt über Klage
-
Haus von prominenter Trump-Kritikerin Ilhan Omar durchsucht
-
Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt
-
Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt
-
Schülerproteste in Frankreich: Acht Schulmitarbeiter verletzt
-
CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"
-
Bas-Rücktritt erschüttert die SPD - Parteitag soll gesamte Führung neu wählen
-
Überall gleich oder regional unterschiedlich: Karlsruhe prüft Erbschaftsteuer
-
Sexueller Übergriff mit Roboter: Ermittlungen gegen junge Männer in Köln
-
Verfassungsschutz sieht "langfristig angelegten" Angriff Russlands gegen Deutschland
-
Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe
-
Fingierte Hausbesuche: Urteil gegen Arzt aus Bayern rechtskräftig
-
Mögliche Pumasichtung in Bayern: Weitere keine Nachweise von Raubkatze
-
Merz nach Wahl von AfD-Landtagspräsident: Unterstützer haben "in CDU keinen Platz"
-
Merz verlangt von SPD Ende der Gespräche mit Linken in Berlin über Regierung
-
Hurrikan "Simon" soll zur Wochenmitte in Mexiko auf Land treffen
-
Drei Wochen nach Wahl: Koalitionsverhandlungen in Schwerin gestartet
-
Bundesverfassungsgericht verhandelt über Bayerns Klage zu Erbschaftsteuer
-
Vatikan: Papst kommt am Dienstag für Entfernung von Lungenknoten ins Krankenhaus
-
Arzt soll dutzende Kinder missbraucht haben: Potsdamer Prozess beginnt im November
-
Offiziell: Zverev Weltranglistenerster zum Jahresende
-
US-Medien: Trump könnte Botschafterin in Athen wegen peinlicher Enthüllungen feuern
-
Wirtschaftspolitik in Krisenzeiten: Nobelpreis geht an US-Ökonomen Woodford und Hall
-
Trotz Boom: Fußballerinnen erwägen vorzeitiges Karriereende
-
Mit vier kleinen Kindern nach Syrien: Prozess gegen IS-Rückkehrerin in Hamburg
-
Endgültiges Ergebnis: Berliner Parlament hat fünf Sitze weniger
-
Tausende demonstrieren erneut in Neu Delhi gegen Leiter der Wahlkommission
-
Klingbeil nennt Angriffe auf Bas "unanständig" und rechnet mit AfD ab
-
Wirtschaftsnobelpreis geht an US-Ökonomen Michael Woodford und Robert Hall
-
Vergewaltigungsprozess gegen Komiker Russell Brand beginnt mit Geschworenenauswahl
-
Justizministerin Hubig will extremistische Schöffen verhindern
-
Hurrikan "Simon" ändert Kurs und dürfte Mexiko verschonen
-
Mehr als 30 Jahre nach Raubmord in Supermarkt in Tönisvorst: Verdächtiger gefasst
-
SPD-Parteitag soll gesamte Parteiführung neu bestimmen
-
US-Bundesrichterin stoppt vorerst steuerfinanzierte Trump-Wahlspots vor Kongresswahl
-
Macron stellt deutsch-französischen Auto-Kompromiss in Aussicht
-
"Schattenkrieg": Dobrindt drängt auf Stärkung der Befugnisse der Nachrichtendienste
-
Saudi-Arabien: Ein Toter und elf Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad
Bund und Länder einigen sich auf Energiepreisbremsen und 49-Euro-Ticket
Gas- und Strompreisbremse sowie 49-Euro-Ticket kommen: Nach langem Streit haben sich Bund und Länder bei ihrem Gipfel am Mittwoch in Berlin auf die Finanzierung verständigt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte Ländern und Kommunen außerdem milliardenschwere Unterstützung bei der Versorgung von Flüchtlingen zu. "Wir haken uns unter und wir lösen die Probleme unseres Landes gemeinsam", betonte Scholz nach dem Treffen.
Wie von einer Expertenkommission vorgeschlagen soll die Gaspreisbremse zum März kommenden Jahres eingeführt werden und bis April 2024 gelten. Eine Rückwirkung zum ersten Februar werde aber "angestrebt", heißt es im Beschlusspapier des Bund-Länder-Gipfels. Die Gaspreisbremse für die Industrie soll bereits im Januar kommen, ebenso wie die Strompreisbremse für Haushalte und Unternehmen.
Die Gaspreise sollen demnach für Verbraucher und kleinere Firmen bei zwölf Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden und die Strompreise bei 40 Cent. Die Preisbremse soll zudem auch für Fernwärme gelten mit höchstens 9,5 Cent pro Kilowattstunde. Die Deckelung gilt für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs. Der Bund übernimmt außerdem die komplette Abschlagszahlung für Gas und Fernwärme im Dezember.
Vertreter der Länder äußerten sich zwar erfreut darüber, einen Kompromiss gefunden zu haben, sahen den konkret geplanten Ablauf aber nach wie vor kritisch. Sie hätten einstimmig dafür plädiert, dass die Gaspreisbremse früher kommt, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Der Kanzler habe versprochen, dies zu prüfen.
Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, riet der Bundesregierung, "zu einem durchgängigen Entlastungspfad zu kommen". "Sprünge zwischen den einzelnen Monaten" sollten vermieden werden.
Das 49-Euro-Ticket dagegen soll "so schnell wie möglich" starten, wie Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sagte, angestrebt werde die Einführung zum Jahreswechsel. Das digitale "Deutschlandticket" soll als monatlich kündbares Abonnement bundesweit im Nahverkehr gültig sein.
Scholz sprach mit den Länderchefs am Mittwoch auch über die Härtefallhilfen, welche die Bundesregierung für Bereiche plant, in denen die gestiegenen finanziellen Belastungen durch die hohen Energiepreise nicht schon abgefedert werden. Der Bund sieht dafür insgesamt zwölf Milliarden Euro vor, von denen acht Milliarden Kliniken und Pflegeeinrichtungen zugute kommen sollen.
Auch Menschen, die mit Öl oder Pellets heizen, sollen im Rahmen einer Härtefallregelung entlastet werden, wenn sie finanziell stark überfordert sind. Diese Idee überzeugte Wüst allerdings nicht: Besser wäre es, zumindest vorübergehend die Mehrwertsteuer auf diese Energieträger zu senken, sagte er. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisierte, dass es für Besitzer von Ölheizungen keine echte Lösung gebe.
Einzelheiten der Härtefallhilfen wollen Bund und Länder noch besprechen, auch mögliche Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen sollen noch vereinbart werden. Dazu sollen die Wirtschaftsministerinnen und -minister bis Dezember einen Vorschlag vorlegen.
Bei der Reform des Wohngelds für Menschen mit geringen Einkommen teilen sich Bund und Länder weiter die Kosten. Sie steigen durch die geplante Ausweitung der Anspruchsberechtigten auf zwei Millionen Haushalte sowie höhere Sätze im kommenden Jahr auf 5,1 Milliarden Euro.
In der Flüchtlingsfrage ging Weil davon aus, dass im Winter vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs noch deutlich mehr Migranten nach Deutschland kommen werden. Die nun zugesagte dauerhafte Unterstützung des Bunds helfe sehr in der "akuten Krise", sagte er. Der Bund will in diesem und im nächsten Jahr jeweils 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung stellen. Zudem wird die Bundesregierung bei Kosten für Flüchtlinge, die nicht aus der Ukraine kommen, ab 2023 jährlich 1,25 Milliarden Euro zahlen.
M.Odermatt--BTB