-
"Breaking Bad"-Schauspieler RJ Mitte im Alter von 34 Jahren gestorben
-
Klingbeil lässt erneute Kandidatur für SPD-Spitze offen
-
Gericht gestattet Flávio Bolsonaro Besuch seines inhaftierten Vaters wieder
-
Brand in Starlink-Station in Polen: Tusk gibt zwei Festnahmen in Deutschland bekannt
-
Ukraine-Krieg: Merz telefoniert mit Selenskyj
-
Vorfall in Fairford: USA und Verbündete verurteilen "gewaltsame Angriffe" des Iran
-
Oberstes Gericht bestätigt Aussetzung von Wahlrecht für bestimmte Auslands-Spanier
-
Neuer angeschlagen: Bayern in Stavanger mit Urbig im Tor
-
London: Teheran "fast sicher" für Vorfall an Luftwaffenstützpunkt verantwortlich
-
Becker adelt Zverev: "Nummer eins wird man nicht zufällig"
-
EU und Großbritannien planen Gipfeltreffen für den 20. November
-
Stromsteuer-Senkung und klare Worte zur AfD: CDU will sich aus Krise arbeiten
-
Nato-Kommandeur warnt Russland: Jeder Angriff auf das Bündnis wäre "sinnlos"
-
Bayern will Erbschaftsteuer selbst festsetzen: Karlsruhe verhandelt über Klage
-
Haus von prominenter Trump-Kritikerin Ilhan Omar durchsucht
-
Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt
-
Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt
-
Schülerproteste in Frankreich: Acht Schulmitarbeiter verletzt
-
CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"
-
Bas-Rücktritt erschüttert die SPD - Parteitag soll gesamte Führung neu wählen
-
Überall gleich oder regional unterschiedlich: Karlsruhe prüft Erbschaftsteuer
-
Sexueller Übergriff mit Roboter: Ermittlungen gegen junge Männer in Köln
-
Verfassungsschutz sieht "langfristig angelegten" Angriff Russlands gegen Deutschland
-
Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe
-
Fingierte Hausbesuche: Urteil gegen Arzt aus Bayern rechtskräftig
-
Mögliche Pumasichtung in Bayern: Weitere keine Nachweise von Raubkatze
-
Merz nach Wahl von AfD-Landtagspräsident: Unterstützer haben "in CDU keinen Platz"
-
Merz verlangt von SPD Ende der Gespräche mit Linken in Berlin über Regierung
-
Hurrikan "Simon" soll zur Wochenmitte in Mexiko auf Land treffen
-
Drei Wochen nach Wahl: Koalitionsverhandlungen in Schwerin gestartet
-
Bundesverfassungsgericht verhandelt über Bayerns Klage zu Erbschaftsteuer
-
Vatikan: Papst kommt am Dienstag für Entfernung von Lungenknoten ins Krankenhaus
-
Arzt soll dutzende Kinder missbraucht haben: Potsdamer Prozess beginnt im November
-
Offiziell: Zverev Weltranglistenerster zum Jahresende
-
US-Medien: Trump könnte Botschafterin in Athen wegen peinlicher Enthüllungen feuern
-
Wirtschaftspolitik in Krisenzeiten: Nobelpreis geht an US-Ökonomen Woodford und Hall
-
Trotz Boom: Fußballerinnen erwägen vorzeitiges Karriereende
-
Mit vier kleinen Kindern nach Syrien: Prozess gegen IS-Rückkehrerin in Hamburg
-
Endgültiges Ergebnis: Berliner Parlament hat fünf Sitze weniger
-
Tausende demonstrieren erneut in Neu Delhi gegen Leiter der Wahlkommission
-
Klingbeil nennt Angriffe auf Bas "unanständig" und rechnet mit AfD ab
-
Wirtschaftsnobelpreis geht an US-Ökonomen Michael Woodford und Robert Hall
-
Vergewaltigungsprozess gegen Komiker Russell Brand beginnt mit Geschworenenauswahl
-
Justizministerin Hubig will extremistische Schöffen verhindern
-
Hurrikan "Simon" ändert Kurs und dürfte Mexiko verschonen
-
Mehr als 30 Jahre nach Raubmord in Supermarkt in Tönisvorst: Verdächtiger gefasst
-
SPD-Parteitag soll gesamte Parteiführung neu bestimmen
-
US-Bundesrichterin stoppt vorerst steuerfinanzierte Trump-Wahlspots vor Kongresswahl
-
Macron stellt deutsch-französischen Auto-Kompromiss in Aussicht
-
"Schattenkrieg": Dobrindt drängt auf Stärkung der Befugnisse der Nachrichtendienste
Zufriedenheit der Deutschen mit Demokratie binnen zwei Jahren gestiegen
Die Zufriedenheit der Deutschen mit der Staatsform der Demokratie ist in den vergangenen zwei Jahren gestiegen. In Ostdeutschland wuchs sie in diesem Zeitraum von 65 auf 90 Prozent an, wie die Universität Leipzig in ihrer am Mittwoch veröffentlichten sogenannten Autoritarismusstudie mitteilte. Bundesweit hat die Demokratie demnach eine Zustimmung von 82 Prozent.
Allerdings zeigte sich nur die Hälfte der Befragten einverstanden mit der demokratischen Alltagspraxis. Laut Studie geht die hohe Zufriedenheit mit der Staatsform mit dem Gefühl einher, trotzdem keinen politischen Einfluss zu haben.
Gleichzeitig sanken rechtsextreme Einstellungen teils deutlich. Im Osten zeigten nur noch zwei Prozent der Menschen ein geschlossen rechtsextremes Weltbild. 2020 waren es noch zehn Prozent gewesen. "Das ist eine gute Nachricht, aber nur das halbe Bild", erklärte Studienleiter Oliver Decker. "Während Elemente einer Neo-NS-Ideologie seltener sind, haben die Ressentiments gegen jene, die als 'anders' empfunden werden, sogar zugenommen", ergänzte der zweite Studienleiter Elmar Brähler.
31 Prozent der Ostdeutschen sind demnach manifest ausländerfeindlich eingestellt, 2020 waren es noch 27,8 Prozent. In Westdeutschland sank der Wert von 13,7 Prozent auf 12,6 Prozent. 40 Prozent der Ost- und 23 Prozent der Westdeutschen sind der Meinung, Deutschland sei durch viele Ausländer überfremdet.
Als Folge der Pandemie werteten die Wissenschaftler verstärkte Wünsche nach Autorität. Ohnmachtsgefühle und Einschränkungen des eigenen Lebens würden akzeptiert, führten aber zu vermehrten Aggressionen. Statt Elementen rechtsextremer Einstellungen träten nun andere antidemokratische Motive in den Vordergrund - als Beispiel nannte die Studie Vorurteile und Hass auf andere Menschen.
Demnach ist der Hass auf Migranten, Frauen und Muslime weit verbreitet. Die Ablehnung von Muslimen stieg im Vergleich zur Vorgängerumfrage im Osten auf 46,6 Prozent und im Westen auf 23,6 Prozent. Antisemitismus wird am häufigsten in Form einer Schuldabwehr geäußert. Seit 2020 stieg zudem die Zustimmung zu antifeministischen Aussagen. 27 Prozent der Befragten sagten aus, dass Frauen, die mit ihren Forderungen zu weit gingen, sich nicht wundern müssten, wenn sie in ihre Schranken gewiesen würden.
Der Anstieg des Antifeminismus, des Schuldabwehrantisemitismus und des Hasses auf Muslime zeige eine Verschiebung der Motive antidemokratischer Einstellungen, keine Stärkung der Demokratie, warnten die Studienautoren. Rechtsextreme hätten heute viel mehr Möglichkeiten, in der Mitte der Gesellschaft Anschluss zu finden.
Eine weitere Folge der Pandemie ist laut Studie eine Polarisierung der Gesellschaft. Demnach wird der politische Diskurs von einer verfestigten Gruppe von 13 Prozent Impfgegnern auf der einen Seite und 19 Prozent von Menschen mit starken Ressentiments gegen Impfgegner dominiert. In beiden Gruppen seien Ressentiments gegen Andere gleichermaßen stark ausgeprägt.
Ähnliches entdeckten die Forscher beim Thema des Ukraine-Kriegs. Die Unterstützer von Waffenlieferungen auf der einen und Russland-Sympathisanten auf der anderen Seite hätten eine generell höhere Neigung zu autoritären Aggressionen gemeinsam.
N.Fournier--BTB