-
Drohnensichtung führt zu Sperrung von Flughafen Hannover
-
Reit-WM: Deutsche Dressur-Equipe mit Halbzeitführung
-
Ex-Mossad-Chef: Israelische Agenten waren mehrmals in iranischer Atomanlage Fordo
-
Spotify kündigt Kennzeichnung für KI-Musik an
-
Polizei in Bielefeld erschießt bewaffneten Mann
-
Dobrindt verteidigt Geheimdienstreform - Kritik an massiver Ausweitung der Befugnisse
-
Orban-Kritiker Baka ist neuer ungarischer Staatspräsident
-
Nach stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt läuft in Kolumbien die Suche nach Verschütteten
-
Weiter Forderungen nach Schließung von Russischem Haus in Berlin
-
"Ein Zeichen": Rückkehr von Stehplätzen bei Klopps Heimdebüt
-
Rückkehr der Stehplätze bei Klopps Heimdebüt
-
Vorwürfe gegen Mario Voigt: Hochschule bestätigt Entzug von Doktortitel
-
Sabotage an Korvetten in Hamburg: Ermittlungen gegen Verdächtige eingestellt
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Ölpreise wieder kräftig gestiegen
-
Bereits mehr als 2000 Tote durch Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo
-
Quallenplage zwingt EDF in Frankreich zur Abschaltung von drei Akw-Blöcken
-
Portal: Jedes dritte Einfamilienhaus in Metropolen kostet über eine Million Euro
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt
-
UNO meldet verstärkte Luftangriffe der Militärjunta auf Zivilisten in Myanmar
-
Kolumbianer suchen nach stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt nach Verschütteten
-
US-Medien: Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich das Flugzeug in Catering-Fahrzeug
-
CL-Quali: Wolfsburg gegen Inter, Eintracht gegen PSG
-
Auch im Westen wieder heißer: Hitze in Frankreich breitet sich wieder aus
-
Schulze fordert stärkere Einbeziehung der Bundeswehr bei Drohnenabwehr
-
Swiss Re: Schäden durch Naturkatastrophen gesunken - aber das Risiko steigt
-
Folgen der Trockenheit: Flusspegel sinken weiter - Rheinpegel in Koblenz einstellig
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Preis für Nordseeöl wieder über 90 Dollar
-
Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt
-
Ungarns Parlament stimmt über Orban-Kritiker Baka als neues Staatsoberhaupt ab
-
Nächster Rückschlag: Zagadou fehlt Stuttgart wochenlang
-
Hitze und Dürre: Neuer Höchststand bei Ausfällen in französischen Akw
-
Selenskyj: Russland greift Ukraine mit nordkoreanischen Raketen an - Neun Tote
-
Grüne offen für Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern
-
Fast 224 Millionen Übernachtungen: Neuer Rekord für Deutschlands Tourismusbranche
-
Zahl der Opfer nach schwerem Erdbeben in Kolumbien auf mindestens 132 gestiegen
-
Essstörungen: Klinikbehandlungen von Mädchen binnen 20 Jahren verdoppelt
-
Banaszak wirft Regierung "Realitätsverweigerung" bei Klimaschutz vor
-
Niedersachsen: Feuerwehr rettet entkräftetes Reh aus Pool
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Ölpreise steigen deutlich
-
"Keine Playstation": UEFA will zum VAR-Ursprung zurück
-
Mindestens neun Tote und dutzende Verletzte bei neuen russischen Angriffen auf Ukraine
-
Trump: Entmachtung von Infantino wäre "schrecklicher Fehler"
-
Niedrigwasser: Institut für deutsche Wirtschaft erwartet Produktionskürzungen
-
Varfolomeev: Mit der Schildkröte vom Papa zu WM-Gold?
-
"Attacke und Vollgas": Lückenkemper schaltet auf Angriff
-
Polanski von Wucht der Kritik "verwundert"
-
"Aktie wird steigen": Matthäus rät BVB zu El Mala
-
Bremm kämpft sich zu Silber: "Kein Zufall"
-
Als Ersatz zu EM-Bronze: Jahn "super happy"
-
Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein "schrecklicher Fehler"
Iranische Fußball-Legende Ali Daei wegen Unterstützung von Protesten "bedroht"
Irans Fußball-Legende Ali Daei ist eigenen Angaben zufolge wegen seiner Unterstützung der anhaltenden Proteste in seiner Heimat bedroht worden. "Ich habe in den letzten Tagen und Monaten zahlreiche Drohungen gegen mich und meine Familie erhalten", erklärte Daei am Montag im Online-Dienst Instagram. Absender seien "Organisationen, Medien und unbekannte Personen gewesen", berichtete der frühere Hertha-BSC-Spieler.
"Mir wurden Menschlichkeit, Ehre, Patriotismus und Freiheit beigebracht", fuhr Daei fort. "Was wollt Ihr mit solchen Drohungen erreichen?" In seiner Botschaft forderte der ehemalige iranische Nationalspieler die "bedingungslose Freilassung" aller festgenommenen Demonstranten im Iran.
Der Iran wird seit Mitte September von einer landesweiten Protestwelle erschüttert. Auslöser war der Tod der 22-jährigen Kurdin Mahsa Amini im Polizeigewahrsam - sie war von der Sittenpolizei festgenommen worden, weil sie ihr Kopftuch nicht ordnungsgemäß getragen haben soll.
Die Behörden gehen mit zunehmender Härte gegen die Demonstrierenden vor. Der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk spricht von mehr als 300 Todesopfern und 14.000 Festnahmen.
Daei entschied sich trotz Einladung durch die Organisatoren, nicht als Gast zur WM in Katar zu reisen. Er wolle "bei meinen Landsleuten" sein und "all jenen mein Mitgefühl ausdrücken, die Angehörige" während der Proteste verloren hätten, erklärte Daei.
Wegen seiner Unterstützung der Proteste wurde im Oktober bereits Daeis Pass für einige Tage beschlagnahmt. Daei war einer der ersten iranischen Fußballspieler, der in einer europäischen Liga antrat. In Deutschland spielte er zunächst für Arminia Bielefeld und den FC Bayern München, bevor er zu Hertha BSC wechselte.
Daei schoss während seiner aktiven Karriere 109 Länderspieltore für den Iran. Eine Marke, die erst vergangenes Jahr von Portugals Cristiano Ronaldo eingestellt werden konnte. Daei war auch Teil der iranischen Mannschaft, die bei der Weltmeisterschaft 1998 2-1 gegen die USA gewann.
Der Fußball steht wegen der anhaltenden Proteste im Iran unter Beobachtung. Der bekannte iranische Fußballer kurdischer Abstammung, Voria Ghafouri, war wegen seiner Unterstützung der Proteste vorige Woche festgenommen worden. Medienberichten zufolge wurde er inzwischen gegen Kaution freigelassen, doch die Menschenrechtsgruppe Hengaw bestritt diese Angaben.
Am Dienstag spielt der Iran in Katar in einer Neuauflage des Spiels von 1998 gegen die USA und kann möglicherweise das erste Mal bei einer WM das Achtelfinale erreichen.
Nach dem Sieg der iranischen Mannschaft gegen Wales am Freitag, ließen die iranischen Behörden nach eigenen Angaben mehr als 700 Gefängnisinsassen frei. Das Justizportal "Misan Online" erklärte, 709 Häftlinge "aus verschiedenen Gefängnissen im Land wurden freigelassen". Darunter seien "einige, die bei den jüngsten Vorfällen festgenommen wurden", hieß es weiter.
J.Fankhauser--BTB