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Selenskyj fordert erneut Olympia-Ausschluss Russlands
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einem Gespräch mit Emmanuel Macron erneut einen Ausschluss russischer Sportler von den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris gefordert. Er habe "besonders darauf bestanden, dass russische Athleten keinen Platz bei Olympia haben sollten", schrieb Selenskyj bei Telegram nach dem Telefonat mit seinem französischen Amtskollegen.
Selenskyjs Forderung ist nicht neu: Schon im Dezember hatte er in einem Gespräch mit IOC-Präsident Thomas Bach die "komplette Isolation" russischer Sportler gefordert. Ein Start in Paris auch unter neutraler Flagge müsse unterbunden werden.
Russland war am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert, nur drei Tage nach der Abschlussfeier der Winterspiele 2022 in Peking, und hatte damit auch den olympischen Frieden verletzt, der bis nach Ende der Paralympischen Spiele gilt. Seitdem werden in Russland und Belarus keine internationalen Sportveranstaltungen mehr organisiert.
Bach hatte zuletzt in seinem Neujahrsgruß bekräftigt, sich eine "starke Mannschaft des ukrainischen Nationalen Olympischen Komitees bei den Olympischen Spielen" zu wünschen. Die Sanktionen gegen Russland und Belarus "müssen und werden auch weiterhin bestehen bleiben", so der 69-Jährige.
Zuvor hatte Bach für eine offene Diskussion über die Rückkehr russischer und belarussischer Athleten in den Weltsport geworben. "Sie können nicht für Handlungen ihrer Regierungen bestraft werden. Wir untersuchen Wege, ihre Teilnahme zu ermöglichen", sagte Bach Anfang Dezember im Anschluss an die Sitzung der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne.
B.Shevchenko--BTB