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Djokovic nach Diskussionen um Vater: "Fehlinterpretationen"
Novak Djokovic hat nach den Diskussionen um seinen Vater Srdjan von "Fehlinterpretationen auf einem hohen Level" gesprochen. Der 62-Jährige habe nicht absichtlich für Fotos und Videoaufnahmen vor einer russischen Flagge posiert und "überhaupt nicht die Absicht" gehabt, "irgendwelche Kriegsinitiativen zu unterstützen", so der Tennis-Profi.
Seine ganze Familie habe in den 90er Jahren mehrere Kriege erlebt, sagte Djokovic weiter: "Wie mein Vater in seinem Statement gesagt hat, sind wir gegen den Krieg. Wir werden niemals irgendwelche Gewalt oder einen Krieg unterstützen."
Sein Vater hatte zuvor auf den Besuch der Halbfinalpartie gegen Tommy Paul bei den Australian Open verzichtet. "Ich bin nur hier, um meinen Sohn zu unterstützen. Ich hatte nicht die Absicht, solche Schlagzeilen oder Störungen zu verursachen", schrieb Srdjan Djokovic in seinem Statement.
Seine Familie habe "die Schrecken von Krieg miterlebt, und wir wünschen uns nur Frieden", teilte Srdjan Djokovic zudem mit. Zuvor hatte der ukrainische Botschafter in Australien die Veranstalter in Melbourne aufgefordert, ihn vom Turnier auszuschließen. Srdjan Djokovic war nach dem Halbfinaleinzug seines Sohnes in Melbourne mit Personen gefilmt worden, die eine russische Flagge und prorussische Symbole zur Schau stellten.
F.Müller--BTB