-
Trotz Knöchelverletzung: Zverev im Viertelfinale von Shanghai
-
Schweitzer will sich "mit aller Kraft" für Rentenreform einsetzen
-
Justizmitarbeiter beleidigt: 3000 Euro Geldstrafe für Maddie-Verdächtigen Christian B.
-
Spanisches Königspaar besucht Exklave Ceuta in Nordafrika
-
Astronautin Adenot: Für Reisen zum Mars ist es noch zu früh
-
BVB in Norwegen ohne Schlotterbeck
-
EU importiert weiter Gas aus Russland - nennt aber geringere Zahlen als Moskau
-
Privilegien für Unternehmenserben: Bundesverfassungsgericht prüft Erbschaftsteuer
-
Missbrauchsbeauftragte fordert besseren Schutz von Kindern im Netz
-
Flugzeug nach "mutmaßlicher Luftnotlage" in Nürnberg sicher gelandet
-
Papst Leo XIV. in Krankenhaus eingetroffen: Operation an der Lunge am Nachmittag
-
Wadephul bekräftigt Unterstützung für Ukraine und betont Geschlossenheit der Europäer
-
Schmuggel von viereinhalb Tonnen Kokain: Bundesgerichtshof verwirft Revisionen
-
Schwedens Wahlsiegerin Andersson scheitert erneut mit Regierungsbildung
-
Beiß-Attacke in Flugzeug: US-Schauspielerin Selma Blair festgenommen
-
Arbeitgeber fordern mehr Tempo bei Reformen - Merz wirbt für Zuversicht
-
Frankreichs Nationaversammlung stimmt über Missbrauchsgesetz ab
-
"Mutmaßliche Luftnotlage": Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen eingestellt
-
Unterbringung in Psychiatrie wegen Tötung in Gemeinschaftsunterkunft in Hessen
-
Beauftragte Ataman: Wechseljahre müssen raus aus der Tabuzone
-
IWF erwartet mehr Wirtschaftswachstum für Deutschland - Warnung vor Abwärtsrisiken
-
Mecklenburg-Vorpommern: Sechs Jahre Haft für sexuellen Kindesmissbrauch in Asien
-
Tod von "Breaking Bad"-Star: US-Schauspieler RJ Mitte mit 34 Jahren gestorben
-
Mann stürzt bei Baumpflegearbeiten in Schleswig-Holstein von Kran und stirbt
-
Block-Prozess: Gericht beschlagnahmt Aufzeichnungen von Journalistin
-
Ungarisches Parlament beschließt Änderung von umstrittenem LGBTQ-Gesetz
-
Hundehalterin in Hessen bei Rettungsaktion verletzt: Schmerzensgeld rechtens
-
Rückkehr nach Afrika: Formel 1 fährt in Ruanda
-
Deutsche Weinbaubetriebe erwarten höhere Weinernte als im letzten Jahr
-
Umfrage: 17 Prozent der Deutschen beantragten Verwaltungsleistung online
-
Schülerproteste in Frankreich: Neuer Aktionstag mit Demonstrationen
-
Nach Schuldspruch wegen Mords an Tupac Shakur: Verkündung des Strafmaßes für Bandenchef
-
Bis 2029: BVB verlängert Vertrag mit Kovac
-
Mögliche Drohne stört vorübergehend Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen
-
Hohe Energiepreise: Inflation im September so hoch wie seit Ende 2023 nicht mehr
-
Milliarden-Einsparungen geplant: Frankreichs Parlament beginnt Haushaltsdebatte
-
Wadephul sichert Ukraine vor Sicherheitsforum in Warschau Unterstützung zu
-
Vorteile für Unternehmenserben: Bundesverfassungsgericht prüft Erbschaftsteuer
-
Produktion von Lebkuchen in Deutschland deutlich gesunken
-
Urteil: Kein Schadenersatz für Hotelgast nach Verletzung durch Silvesterfeuerwerk
-
Weniger Sterbefälle in drittem Quartal - Vorübergehender Anstieg in heißen Wochen
-
Tödliche Polizeischüsse auf Bewaffneten in Tuttlingen: Pistole war nicht echt
-
Regierungschef will Liveübertragung von US-Hinrichtung in Australien verhindern
-
Feuerwerk um 1.15 Uhr: Bayern-Nachtruhe gestört
-
Hohe Energiepreise: Inflation steigt im September auf Höchststand seit Ende 2023
-
Rente: CDU erwartet von neuem Minister Schweitzer Festhalten an Koalitionsbeschlüssen
-
Brennender Transporter: Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Nordrhein-Westfalen
-
Bas-Rücktritt: SPD-Generalsekretär Klüssendorf sieht Koalition nicht gefährdet
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote und fünf Verletzte bei Wohnhausbrand in Bochum
-
Umfrage: Passendes Auto macht glücklicher als teures
Verstappen siegt erstmals in Australien - und über das Chaos
Überlegen, überlegener, Red Bull: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen ist auch durch einen verpatzten Start und ein Crash-Festival nicht aufzuhalten. Der Niederländer gewann trotz einiger Störfeuer zum ersten Mal den Großen Preis von Australien und nimmt in dieser Verfassung früh in der Saison Kurs auf seinen dritten WM-Titel - auch weil sein Teamkollege Sergio Perez ein Wochenende zum Vergessen erlebte und nur Fünfter wurde.
Die externe Konkurrenz scheint dem dominierenden Red-Bull-Team nicht mal in turbulenten Phasen wirklich Paroli bieten zu können, wie drei Rennunterbrechungen am Sonntag belegten.
Mit der Szene des Grand Prix hatte Verstappen trotzdem nichts zu tun: Die Rennleitung entschied nach einem Unfall von Haas-Pilot Kevin Magnussen auf einen stehenden Start vor den letzten zwei Runden, anstatt das Rennen hinter dem Safety Car sicher zu Ende zu bringen. Spitzenreiter Verstappen hielt sich bei diesem "Super-Sprint" aus allem heraus, doch dahinter regierte das Chaos mit zahlreichen Kollisionen und vier Ausfällen. Es folgte die nächste rote Flagge, die letzte Runde wurde hinter dem Safety Car bestritten.
Hinter Verstappen, der seinen 37. Grand-Prix-Sieg feierte und seinem Team den ersten Erfolg in Melbourne seit Sebastian Vettel 2011 bescherte, fuhr erstmals in dieser Saison Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes als Zweiter auf das Podium. Rang drei ging zum dritten Mal im dritten Saisonrennen an Ex-Champion Fernando Alonso im Aston Martin.
Nico Hülkenberg veredelte seine konstant starken Vorstellungen im Qualifying, der gebürtige Emmericher holte als Siebter seine ersten WM-Punkte als Haas-Pilot.
Ein Debakel erlebte hingegen Ferrari. Vorjahressieger Charles Leclerc wurde in der ersten Runde von Aston-Martin-Pilot Lance Stroll abgeräumt und schied aus. "Das ist der schlechtest mögliche Start in die Saison", kommentierte der Monegasse, der gerade einmal sechs Punkte auf dem Konto hat. Sein Teamkollege Carlos Sainz verlor im Trubel der Schlussphase aufgrund einer Zeitstrafe den vierten Rang und wurde Zwölfter, die Scuderia wartet damit weiter auf den ersten Podestplatz des Jahres.
Dieser wäre für George Russell an einem glücklicheren Tag wohl reserviert gewesen. Hamiltons jüngerer Teamkollege nahm es in den ersten Runden mit Verstappen auf, dann ereilte ihn Strategie-Pech und schließlich ging sein Mercedes-Motor in Flammen auf.
"Vollgas. Ich riskiere alles heute", kündigte Hamilton vor dem Start an, während sein Teamchef Toto Wolff das Ziel ausgab, den zweiten und dritten Platz zu verteidigen - zu dominant erschien Pole-Setter Verstappen.
Doch der Start verlief perfekt aus Sicht von Mercedes: Der von Rang zwei gestartete Russell bog vor Verstappen in die erste Kurve ein, wenige Kehren später überholte auch Hamilton seinen alten Rivalen.
In der turbulenten Anfangsphase folgten zwei Safety-Car-Einsätze - und in der achten Runde eine erste Rennunterbrechung, die denjenigen Fahrern einen strategischen Vorteil bescherte, die noch nicht gestoppt hatten: Diese konnten nun ohne Zeitverlust die Reifen wechseln. Davon profitierten etwa Hamilton und Verstappen, Russell hingegen hatte kurz zuvor die Pneus getauscht und war um den Lohn seiner starken ersten Runden gebracht.
Beim Restart zog Verstappen gegen Hamilton klar den Kürzeren, in der zwölften Runde zog der Niederländer mithilfe des Klappflügels locker am Mercedes vorbei und zog an der Spitze schnell davon. In der Folge sah alles nach einer sonntäglichen Spazierfahrt für Verstappen durch den Albert Park aus.
Der Unfall von Hülkenbergs Teamkollege Magnussen kurz vor Rennende und die Entscheidung der Rennleitung sorgten dann für neue Würze - und einigen Ärger. An Verstappens Sieg änderte das freilich nichts.
M.Odermatt--BTB