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Nowitzki in Hall of Fame gewählt
Dirk Nowitzki wird als erster Deutscher in die Basketball Hall of Fame aufgenommen. Wie die Hüter der Ruhmeshalle am Samstag in Houston/Texas bekannt gaben, ist der gebürtige Würzburger einer von sechs ehemaligen Profis und Trainern, denen in diesem Jahr die besondere Ehre zuteil wird.
Nowitzki lief 21 Spielzeiten in der nordamerikanischen Profiliga NBA für die Dallas Mavericks auf und beendete seine Karriere 2019. Er ist der sechstbeste Punktesammler der Geschichte (31.560) und der erfolgreichste Scorer, der außerhalb der USA geboren wurde.
Mit den Mavericks, die im Januar 2022 seine Rückennummer 41 unter die Hallendecke zogen, wurde das "German Wunderkind" Nowitzki 2011 NBA-Champion und wertvollster Spieler der Finals. 14 Mal wurde Nowitzki zum Allstar gewählt. Vor der Arena in Dallas wurde inzwischen eine Nowitzki-Statue enthüllt.
Neben dem 44-Jährigen kommen weitere Legenden der Liga zur Ehre: Pau Gasol (Spanien) und Tony Parker (Frankreich) werden ebenso aufgenommen wie Dwyane Wade, der an der Seite von Superstar LeBron James mit Miami Heat über mehrere Jahre für Furore sorgte.
"Ich glaube, es gab ein paar Jungs, die uns ein bisschen den Weg geebnet haben. Schrempf, Kukoc, Petrovic. Dann kam die nächste Welle mit Pau, Tony und mir", sagte Nowitzki: "Wenn wir dazu beitragen, das Spiel globaler zu machen und dabei einige Kinder zu inspirieren, lässt uns das natürlich sehr demütig werden."
Auch Trainer-Ikone Gregg Popovich von den San Antonio Spurs und seine frühere Assistentin Becky Hammon, die als erste Frau ein NBA-Team bei einem Spiel coachte, wurden auserwählt. Die feierliche Aufnahme in die Ruhmeshalle erfolgt im August.
S.Keller--BTB