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Smits-Einsatz fraglich für WM-Start der DHB-Frauen
Die deutschen Handballerinnen bangen vor ihrem WM-Auftaktspiel gegen Japan am Donnerstag (18.00 Uhr/Sportdeutschland.TV) um den Einsatz von Xenia Smits. Die Rückraumspielerin der SG BBM Bietigheim plagt sich noch immer mit den Folgen eines "großflächigen Pferdekusses" herum. "Unsere Physios und Ärzte haben viel mit ihr gearbeitet. Wir werden sehen, ob es reicht für morgen. Das kann man jetzt nicht sagen", sagte Bundestrainer Markus Gaugisch bei einem Medientermin am Mittwoch: "Wenn wir sie dabei hätten, wäre das eine gute Sache."
Smits hatte sich die Oberschenkelprellung im ersten von zwei Testspielen am vergangenen Wochenende gegen Schweden zugezogen, das zweite Spiel (23:30) verpasste sie. "Es bringt nichts zu jammern. Wenn sie ausfällt, werden andere in die Bresche springen", sagte Gaugisch.
Ungeachtet der Smits-Personalie strahlte der DHB-Coach nach der Ankunft im deutschen WM-Quartier im dänischen Silkeborg Zuversicht aus. "Die Mannschaft hat einen guten Spirit, sie sprühen vor positiver Energie. Alle sind heiß drauf jetzt zu starten", sagte Gaugisch. Er warnte zugleich aber vor einem "schweren Auftaktspiel". Die Japanerinnen hätten in der Turnier-Vorbereitung Spanien und Serbien geschlagen. "Das zeigt, dass sie sehr gefährlich sind."
Gaugisch sieht sein Team aber "gewappnet für ein schweres Auftaktspiel. Die körperlichen Vorteile liegen auf unserer Seite. Wir haben mehr Wucht und mehr Masse." Unterm Strich gehe es "nicht um einen Schönheitspreis. Das wird harte Arbeit. Wir müssen unsere Körperlichkeit zum Ausdruck bringen."
M.Odermatt--BTB