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DHB-Team: Vorerst keine Nachnominierung - Duo steht bereit
Handball-Bundestrainer Alfred Gislason verzichtet nach der Verletzung von Patrick Groetzki zunächst auf eine Nachnominierung, hält sich diese Option vor dem deutschen EM-Auftaktspiel gegen die Schweiz am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Dyn) aber offen. "Erst einmal werden wir es mit den Jungs lösen, die wir hier vor Ort haben", sagte Co-Trainer Erik Wudtke auf einer Pressekonferenz am Montag in Köln.
Nach dem EM-Ausfall von Rechtsaußen Groetzki umfasst das deutsche Aufgebot aktuell 17 Spieler, der Deutsche Handballbund (DHB) hat bis Dienstag um 14 Uhr Zeit, einen 20 Spieler umfassenden Kader für das Turnier zu melden. Pro Partie kann aus diesem Kader bis jeweils eine Stunde vor Spielbeginn ein 16-köpfiges Spieltagsaufgebot nominiert werden.
Als potenzielle Nachrücker stehen die beiden Linkshänder Lukas Zerbe und Tim Nothdurft bereit. "Wir haben die Jungs angerufen, um sie nicht zu überraschen. Beide haben sich sehr über den Anruf gefreut", so Wudtke. Man habe die beiden "informiert, dass sie vom ersten Gang in den zweiten Gang hochschalten sollen". Beide seien "gut integriert". Man wolle zunächst aber "etwas Ruhe bei uns zu belassen".
Die Atmosphäre in der deutschen Mannschaft ist gut, berichtete Wudtke: "Johnnys Ausfall war ein zweiter Rückschlag, die Stimmung in der Mannschaft ist aber sehr, sehr positiv. Wir sind voll im Fahrplan, um einen guten Start in Düsseldorf in die Euro hinlegen zu können." Vor Groetzki hatte sich in der ersten Phase der EM-Vorbereitung bereits Rückraumspieler Marian Michalczik verletzt.
A.Gasser--BTB