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Hürzeler dankt Vorgänger Schultz: "Basis geschaffen"
Im gewaltigen Glücksrausch nach dem Bundesliga-Aufstieg wollte Fabian Hürzeler nur am Rande über sich reden. Der junge Erfolgstrainer des FC St. Pauli pries nach dem 3:1 am Sonntag gegen den VfL Osnabrück seine Mannschaft ("Einfach nur Kompliment!") und seine Mitglieder im Coaching-Team ("Ich bin sehr froh, mit ihnen arbeiten zu können"). Vor allem aber dachte Hürzeler an seine Vorgänger.
"Bei dem Erfolg ist wichtig zu betonen, dass die Basis nicht mit meinem Start gelegt wurde, sondern schon davor mit Timo Schultz und Loic Fave", sagte der 31-Jährige: "Da haben wir schon die Basis geschaffen, wie wir Fußball spielen wollen. Es ging dann darum Kleinigkeiten anzupassen, und das ist uns gut gelungen."
Schultz, der derzeit mit dem 1. FC Köln um den Klassenerhalt in der Bundesliga kämpft, war im Dezember 2022 mit seinem Assistenten Fave (derzeit Co-Trainer beim Hamburger SV) freigestellt worden. Die Trennung vom überaus beliebten St.-Pauli-Urgestein Schultz war im Klub-Umfeld durchaus auch kritisch gesehen worden, danach begann aber unter Hürzeler schnell der Höhenflug, der nun zum Bundesliga-Aufstieg führte.
Hürzeler, um dessen Vertragsverlängerung über die Saison hinaus im Frühling einige Irritationen entstanden waren, bedankte sich beim Klub für die Chance. "Ich bin happy mit der Mannschaft und mit den Verantwortlichen, die mir das Vertrauen geschenkt haben. Ich bin froh, dass wir das zurückgeben konnten und auch den Fans etwas zurückgeben konnten", sagte er.
C.Meier--BTB