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Zeidler bemängelt "Groll" vonseiten des Ruderverbandes
Olympiasieger Oliver Zeidler hat sich über fehlendes Verständnis für seine Ausgliederung aus den Lehrgängen des Deutschen Ruderverbandes (DRV) beklagt. "Ich glaube, da ist schon so ein bisschen Groll, zumindest vonseiten des Deutschen Ruderverbandes. Ich habe in Paris auch noch mal gegenüber den anderen Sportlern klargestellt, dass es nichts gegen sie ist", sagte der 28-Jährige bei Sport1.
Für ihn sei München "meine Heimat und hier habe ich meinen Beruf und meine Freunde. Die Stützpunkte des Deutschen Ruderverbands wären in Ratzeburg und Hamburg gewesen. Das kam für mich nicht infrage. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, hier in München meine eigenen Strukturen zu schaffen", führte Zeidler aus. Er habe rund um seinen Vater und Trainer Heino ein Team aufgebaut, dem er "blind vertrauen" könne.
Er fühle sich "als Teil der Mannschaft. auch wenn wir die ein oder anderen Maßnahmen des Verbandes eben nicht so machen wie alle anderen", sagte der gebürtige Dachauer. In Vaires-sur-Marne war Zeidler im Einer souverän zur einzigen deutschen Olympia-Goldmedaille im Rudern gefahren.
D.Schneider--BTB