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"Hat den Verein angezündet": Gegenbauer kritisiert Windhorst
Nach seinem Rücktritt als Präsident des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC hat Werner Gegenbauer noch einmal gegen Investor Lars Windhorst ausgeteilt. "Er hat in den vergangenen Wochen, mitten im Abstiegskampf, den Verein angezündet. Windhorst hat eine Spaltung zu verantworten, die den Klub und alle Abteilungen schwer verunsichert hat", sagte Gegenbauer im Tagesspiegel-Interview: "Es wird die Aufgabe meiner Nachfolgerin oder meines Nachfolgers sein, diese Spaltung rückgängig zu machen."
Auf die Frage, ob er wegen Windhorst, der für weitere Geldmittel zuletzt eine Demission Gegenbauers als Bedingung gestellt hatte, zurücktrete, antwortete der 71-Jährige: "Ganz klar nein! Ich bin überzeugt, nach all den Auseinandersetzungen ist jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang, unabhängig von Personen."
Gegenbauer hatte nach dem in der Relegation erreichten Klassenerhalt bekannt gegeben, seinen Posten als Klubpräsident zur Verfügung zu stellen. Windhorst, der 375 Millionen Euro für 64,4 Prozent der Anteile der ausgegliederten Profiabteilung ausgegeben hat, hatte dem Präsidium Fehlinvestitionen seiner Gelder vorgeworfen.
"Ein sportlicher Effekt ist aus dem Zufluss der Mittel nicht zu sehen", gab Gegenbauer zu: "Das ist unsere Verantwortung, und er hat natürlich das Recht, seine Enttäuschung zu artikulieren. Über Form und Inhalt lässt sich streiten."
P.Anderson--BTB