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Glückwünsche für Papa Wolff: "Kind wird nie Langeweile haben"
Andreas Wolff verließ die Flensburger Arena mit einem breiten Grinsen. Der souveräne DHB-Sieg im WM-Härtetest gegen Brasilien, vielmehr aber die Geburt seines ersten Kindes schenkten dem Torhüter der deutschen Handballer Glücksgefühle. "Im Kreise der Nationalmannschaft hat sich jeder für ihn gefreut. Alle sind glücklich", berichtete Rechtsaußen Timo Kastening. Das Baby sei "gesund auf die Welt gekommen. Ich glaube, das zählt."
Wolff selbst genoss seine ersten Vaterfreuden am Donnerstagabend im Stillen, das Reden vor den Mikrofonen überließ er nach dem 32:25-Erfolg gegen die Südamerikaner den anderen. "Es ist natürlich schön für ihn, schön für die Mannschaft", meinte Torhüter David Späth. Im Gespann mit Joel Birlehm erledigte er den Job im Tor, Wolff jubelte von der Bank aus mit.
"Ursprünglich wollte er spielen. Letztendlich hat er es genossen, einfach zuzuschauen", sagte Bundestrainer Alfred Gislason über Wolffs "emotionalen Tag" und schloss sich der Schar der Gratulanten an: "Ich freue mich sehr für ihn." Wolffs Freundin Samira hatte den Nachwuchs am Donnerstagmorgen zur Welt gebracht. Es sei "sehr nennenswert", so Torjäger Renars Uscins, dass Wolff im Spiel gegen Brasilien schon wieder dabei war.
Was Wolff wohl für ein Vatertyp sein wird? "Das Kind wird nie Langeweile im Leben haben", sagte Kastening mit einem Augenzwinkern. Er geht fest davon aus, so der Kapitän von Bundesliga-Spitzenreiter MT Melsungen, dass Wolff "wirklich, so wie er auch in der Mannschaft mittlerweile agiert, alles im Blick hat. Deswegen mache ich mir da gar keine Sorgen."
Am Samstag (16.20 Uhr/ZDF) steht in Hamburg im zweiten Duell mit den Südamerikanern die Generalprobe für die WM-Endrunde in Dänemark, Norwegen und Kroatien (14. Januar bis 2. Februar) an, dann dürfte auch Wolff wieder zum Einsatz kommen. Am Montag geht es dann von der Hansestadt aus per Bus ins WM-Teamquartier im dänischen Silkeborg.
O.Bulka--BTB