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Italiens Nationaltrainer Spalletti kämpft um seinen Job
Nach dem Fehlstart in die WM-Qualifikation kämpft Italiens Fußball-Nationaltrainer Luciano Spalletti um seinen Job. Am Dienstag ist ein Treffen mit dem italienischen Verbandspräsidenten Gabriele Gravina geplant. Tags zuvor will der 66-Jährige mit einer deutlich offensiver ausgerichteten Mannschaft im Heimspiel gegen Moldau (20.45 Uhr) mit einem deutlichen Sieg punkten. Vor allem im Mittelfeld sind Umstellungen vorgesehen, berichtete die Gazzetta dello Sport.
Nach dem 0:3 gegen die Norweger um Starstürmer Erling Haaland sah sich Spalletti zum wiederholten Mal mit harscher Kritik konfrontiert. Der Meisterschaftstitel, den er mit der SSC Neapel vor zwei Jahren gewann, scheint weit entfernt, sein Glanz verblasst. Seine taktischen Konzepte greifen im Nationalteam nicht.
Auch Verbandspräsident Gravina gerät zunehmend unter Druck. Nach Italiens EM-Triumph 2021 haben die Azzurri den Anschluss an die internationale Spitze verloren. Nach dem enttäuschenden abschneiden bei der EURO 2024 in Deutschland mit dem Aus im Achtelfinale gegen die Schweiz drohen dem viermaligen Weltmeister in der Gruppe I, die Norwegen mit drei Siegen anführt, die Play-offs um das WM-Ticket - und womöglich die dritte Weltmeisterschaft in Folge als Zuschauer.
Sollten die Azzurri auch gegen Moldau verlieren, dürfte Spallettis Zeit als Nationaltrainer enden. Die Rücktrittsforderungen waren nach der Pleite in Oslo deutlich, auch die Fans fordern einen radikalen Kurswechsel. Als möglicher Nachfolger ist bereits der ehemalige Milan-Coach Stefano Pioli im Gespräch.
L.Dubois--BTB