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Nach Platz vier: Sprinter Ackermann bleibt zuversichtlich
Pascal Ackermann hatte seine schier unerschöpfliche Zuversicht nicht verloren. Am Samstag war der Traum vom ersten Etappensieg bei der Tour de France einmal mehr geplatzt. Ans Aufgeben dachte der deutsche Radprofi deshalb nicht. "Jeder weiß, dass ich darauf schon lange warte und das unbedingt will", sagte Ackermann im Ziel der achten Etappe in Laval und blickte bereits auf Sonntag: "Da ist die nächste Chance."
Als Vierter hatte Ackermann am Samstag im hektischen Sprint sein bisher bestes Ergebnis bei der 112. Frankreich-Rundfahrt eingefahren. Die letzte echte Flachetappe am Sonntag über 174,1 km nach Châteauroux dürfte abermals im Massensprint enden - also mit Möglichkeiten für Ackermann. "Ich bin froh über die Form und freue mich auf die nächsten Tage. Die Beine sind recht gut", sagte der 31-Jährige vom Team Israel-Premier Tech.
Am Samstag haderte Ackermann mit der Sprintvorbereitung. Der Deutsche verlor zwischenzeitlich den Kontakt zu seinem Anfahrer, kämpfte sich aber dann noch einmal von ganz hinten vor. "Das war ein richtiger Kraftsprint, das war keiner mit Glück", sagte Ackermann: "Die drei Leute, die vor mir waren, sind keine schwachen Leute. Die haben alle schon Grand-Tour-Etappen gewonnen."
Chancenlos war Ackermann letztlich vor allem gegen den italienischen Tagessieger Jonathan Milan. Die Revanche steigt am Sonntag.
N.Fournier--BTB