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Künzer: DFB setzt auch bei EM-Aus weiter auf Wück
Bundestrainer Christian Wück muss auch im Falle eines Ausscheidens im EM-Viertelfinale gegen Frankreich nicht um seinen Job bangen. Das bekräftigte DFB-Sportdirektorin Nia Künzer wenige Stunden vor dem Anpfiff des Duells zwischen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und den Französinnen in Basel (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) in der ARD.
"Wir haben vor ungefähr acht Monaten den Weg gemeinsam begonnen, wollten junge Spielerinnen heranführen, eine mutige, aktive Spielweise umsetzen. Diese Schritte werden wir weiter gehen und die Entwicklung des Teams weiter begleiten", sagte Künzer.
Sie erlebe das Team mit Wück sowie dessen Assistentinnen Maren Meinert und Saskia Bartusiak "als sehr besonnen, sehr analytisch sehr ruhig", berichtete Künzer nach den aufreibenden Tagen in Folge der höchsten EM-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Schweden (1:4). "Sie bleiben ganz bei sich, so wie wir uns das vorgenommen haben. Sie kennen die Situation und haben alle schon große Turniere gespielt oder begleitet. Es geht darum, das Viertelfinale als Chance zu erkennen", ergänzte sie.
Die Mannschaft habe das Schweden-Spiel hinter sich gelassen. "Die Spielerinnen haben wieder Spaß am Fußball und wollen zeigen, was in ihnen steckt", betonte Künzer und gab Einblicke in die angedachte Herangehensweise: "Wir wollen gemeinsam hellwach sein, dafür sorgen, dass die Räume jederzeit besetzt sind und Defensivlust entwickeln, aber auch weiter mutig spielen und unsere Offensivqualitäten umsetzen, Nadelstiche setzen."
J.Bergmann--BTB