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Künzer vor Spanien-Duell: Kein Team spielt "gerne gegen uns"
Nach dem denkwürdigen Einzug ins EM-Halbfinale wollen die deutschen Fußballerinnen ihre Kräfte sammeln und unerschrocken ins Duell mit dem Weltmeister gehen. "Wir machen uns auf den Weg in die Köpfe der Spanierinnen, sobald wir wieder fit sind", sagte DFB-Sportdirektorin Nia Künzer. Sie sei aber nicht erst nach dem kräftezehrenden Elfmeter-Krimi gegen Frankreich "der Überzeugung, dass kein Team gerne gegen uns spielt".
Vor dem Halbfinale am Mittwoch (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) in Zürich warnte Künzer vor den Stärken der spanischen Auswahl um Weltfußballerin Aitana Bonmatí. "Es ist schon eine ungeheure Passqualität vorhanden. Und das schon in jüngeren Teams gepaart mit einer gewissen Abgezocktheit", sagte die 45-Jährige. "Ich finde, das kommt manchmal ein bisschen zu kurz bei aller spielerischen Qualität."
Künzer hob den "überwiegend guten" Auftritt der Italienerinnen gegen Spanien in der Gruppenphase (1:3) als Mut machendes Beispiel hervor. "Von daher ist es schon so, dass man sie packen kann. Wir werden es uns genau anschauen, was vielleicht auch im Verhältnis zu uns die Möglichkeiten sind und welche Möglichkeiten sich für uns ergeben", sagte die Weltmeisterin von 2003. Zumal sich nun herumgesprochen habe, "wie unangenehm wir zu bespielen sind".
Zuletzt bekam Spanien das im Spiel um Bronze bei Olympia zu spüren, das die DFB-Auswahl im vergangenen Sommer mit 1:0 gewann.
O.Bulka--BTB