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Geldstrafen für Kyrgios und Tsitsipas
Stefanos Tsitsipas und Nick Kyrgios wurden nach ihrem hitzigen Drittrundenduell in Wimbledon zu Geldstrafen verurteilt. Der Grieche Tsitsipas, der wütend einen Ball in die Zuschauermenge geschlagen hatte, muss 10.000 Dollar (9600 Euro) zahlen. Sieger Kyrgios wurde wegen unflätiger Ausdrucksweise mit einer Zahlung von 4000 Dollar (3800 Euro) belegt. Dies teilte der Turnierveranstalter mit.
Der Australier Kyrgios hatte das Duell am Samstag 6:7 (2:7), 6:4, 6:3, 7:6 (9:7) gewonnen, beide Spieler waren in diesem verwarnt worden.
Der 27-jährige Kyrgios war von Beginn an völlig außer sich, schimpfte über die Linienrichter und schrie über den Platz. Nach dem Verlust des zweiten Satzes drosch Tsitsipas (23) den Ball frustriert ins Publikum - und bekam dafür eine Verwarnung. Kyrgios forderte mehr, er ließ den Oberschiedsrichter rufen, als der keine andere Entscheidung traf, beschwerte er sich ununterbrochen weiter. Tsitsipas reagierte wütend und drosch einige Bälle brutal hart auf Kyrgios' Körper, als der am Netz stand.
Kyrgios, der "Bad-Boy" der Tennisszene, war bereits wegen unsportlichen Verhaltens während seines Erstrundenmatches zu einer Geldstrafe von 10.000 Dollar verurteilt worden.
K.Brown--BTB