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Kyrgios schwärmt: Niemand kann Fußstapfen der "Big 3" füllen
Er beschimpfte Schiedsrichter, provozierte Gegner und pfiff auf die Vorschrift, Weiß zu tragen. Geht es allerdings um die Größten seines Sports, wird Nick Kyrgios plötzlich ganz kleinlaut, vor ihnen hat er den höchsten Respekt. Vor seinem ersten Grand-Slam-Endspiel am Sonntag (15.00 Uhr MESZ/Sky) schwärmte er in den höchsten Tönen von Rafael Nadal, Roger Federer und seinem Finalgegner Novak Djokovic.
"Wir werden nie wieder einen Kämpfer wie Rafa sehen, nie wieder jemanden, der seinen Schläger zu mühelos schwingt wie Roger. Und wahrscheinlich nie wieder jemanden, der einfach immer gewinnt und das Spiel so gut beherrscht wie Djokovic", sagte der 27-Jährige. Gemeinsam haben die drei Superstars 62 Grand-Slam-Titel gewonnen und liegen im "ewigen" Ranking mit weitem Abstand an der Spitze.
Kyrgios glaubt nicht, dass die Erfolge der "Big 3" zu wiederholen sind. "Wir haben eine tolle Gruppe junger Spieler, die nachrücken. (Carlos, d. Red.) Alcaraz ist unglaublich, bei (Jannik) Sinner habt ihr gesehen, was er drauf hat", sagte Kyrgios: "Aber ich glaube nicht, dass ich oder diese Jungs ihre Fußstapfen ausfüllen können."
Es werde "ein trauriger Tag, wenn sie nicht mehr da sind", sagte er: "Federer, Nadal, Djokovic: Diese Jungs sind so selten." Gemeinsam mit Andy Murray haben sie in Wimbledon seit 2003 alle Titel gewonnen. Kyrgios hat die Chance, in diese Phalanx einzubrechen.
J.Bergmann--BTB