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"Nicht davongekommen": Konsequenzen für Norris nach Singapur
Der Streitfall von Singapur hat bei McLaren offenbar Konsequenzen für Lando Norris - diese bleiben aber unbekannt. "Es gibt Auswirkungen für mich, die wird es weiterhin geben", sagte Norris vor dem Grand Prix der USA (Sonntag, 21.00 Uhr MESZ/Sky) in Texas: "Es ist nicht so, als wäre ich mit irgendetwas davongekommen."
Vor zwei Wochen in Singapur hatten sich beide McLaren schon auf der ersten Runde berührt, als Norris sich in einer engen Kurve an Piastri vorbeischob. Der Australier beschwerte sich vehement im Teamfunk, die Chefs griffen aber nicht ein. Am Ende landete Norris als Dritter vor Piastri und machte weitere Punkte auf den WM-Spitzenreiter gut. In Austin geht er mit noch 22 Zählern Rückstand an den Start.
"Es gab einen Kontakt zwischen beiden Autos, und das wollen wir auf jeden Fall verhindern. Die Regel ist: Unfälle vermeiden", sagte Norris: "Das war kein Unfall, es war viel weniger, aber wir wollen nicht mal an diesen Punkt gelangen. Weil das solche Diskussionen auslöst, und das ist nie gut."
Diskutiert wird spätestens seit Singapur von Fans und einigen wenigen Experten die These, dass Norris von McLaren im internen Duell um den Titel bevorzugt wird. Auch Weltmeister Max Verstappen, im WM-Kampf als Dritter noch mit Außenseiterchancen, wurde in Austin dazu befragt. Dies sei "absolut" der Fall, "ja", sagte der Red-Bull-Pilot grinsend - und offensichtlich scherzend. Beim Verlassen der Pressekonferenz fügte er an: "So, jetzt haben wir eine Headline."
Y.Bouchard--BTB