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Olympia: ARD und ZDF präsentieren Übertragungsangebot
Die öffentlich-rechtlichen Sender haben ihr umfangreiches Übertragungsprogramm für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina vorgestellt. Insgesamt rund 220 Stunden werden ARD und ZDF zusammengenommen live von den Wettkämpfen in Italien (6. bis 22. Februar) berichten, dazu kommen jeweils bis zu 700 Stunden im Livestream auf den jeweiligen Online-Plattformen. Im gewohnten Wechsel übertragen die beiden Sender an jeweils neun Sendetagen.
Im ZDF starten die Übertragungen schon vor der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro: Bereits am 5. Februar absolviert etwa die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen ihr erstes Vorrundenspiel gegen Schweden (12.00 Uhr/ZDF), Qualifikationswettkämpfe im Curling sind online noch einen Tag früher zu sehen. Beide Sender werden aus einem gemeinsamen TV-Studio aus Mainz berichten und damit kein Olympia-Studio in Italien als Zentrum der Berichterstattung beziehen, jedoch vor Ort Reporter für Interviews und Reportagen einsetzen.
Die ARD setzt bei den Winterspielen auf ein Spektrum an prominenten Expertinnen und Experten: Wie es in einer Mitteilung hieß, zählen dazu Arnd Peiffer und Erik Lesser (Biathlon), Sven Hannawald (Skisprung), Felix Neureuther (Ski Alpin) und Mariama Jamanka (Bob) sowie Eiskunstlauf-Doppelolympiasiegerin Katarina Witt, Rick Goldmann (Eishockey) und Gela Allmann für das neu hinzugekommene Skibergsteigen.
Eine Neuerung bietet das ZDF in seinem Livestream-Angebot mit einer Multiplayer-Option. Dort soll laut Angaben des Senders eine "Bild im Bild"-Funktion das Umschalten zwischen den bis zu sieben parallelen Streams erleichtern. Zwölf Tage nach Olympia geht es mit den Übertragungen weiter: "Auch die Paralympischen Winterspiele werden bei uns umfassend zu sehen sein", sagte ZDF-Sportchef Yorck Polus.
S.Keller--BTB