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Hypothek zu groß: Frankfurt verpasst Europa-Cup-Finale
Der Final-Traum ist geplatzt: Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt haben das ersehnte Europa-Cup-Endspiel verpasst. Die Mannschaft um Kapitänin Laura Freigang gewann am Donnerstagabend in Göteborg bei BK Häcken zwar mit 1:0 (1:0) - doch die Hypothek aus dem Halbfinal-Hinspiel (0:3) gegen den schwedischen Meister wog zu schwer.
Nicole Anyomi (31.) ließ die Frankfurter Hoffnungen auf ein Weiterkommen zwischenzeitig wieder aufleben, am Ende gelang es den Hessinnen aber nicht, den Rückstand aufzuholen. Stattdessen zog Häcken in das erste Finale (25./26. April und 2./3. Mai) des neugeschaffenen, zweithöchsten europäischen Wettbewerbs ein.
Bereits vor Anpfiff hatte Trainer Niko Arnautis betont, dass seine Mannschaft "einen perfekten Tag" brauche. Zumindest den Willen, das vermeintlich Unmögliche noch möglich zu machen, zeigten die Frankfurterinnen dann auch und machten von Beginn an Druck. Vor dem Tor mangelte es aber an der nötigen Effizienz und Präzision, bis Anyomi schließlich die Offensivbemühungen belohnte.
Häcken kam selten zu gefährlichen Möglichkeiten, dennoch musste Eintracht-Keeperin Lina Altenburg ein paar Mal entscheidend eingreifen. Frankfurt hatte auch in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel, Häcken verteidigte zunächst jedoch kämpferisch.
P.Anderson--BTB