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Struff sorgt für Überraschung, bitteres Aus für Altmaier
Jan-Lennard Struff hat bei den French Open für eine Überraschung gesorgt, Daniel Altmaier konnte ein bitteres Aus nicht verhindern: Der 36 Jahre alte Warsteiner Struff schaltete am Dienstag den Weltranglistenzehnten Alexander Bublik aus Kasachstan mit 7:5, 6:7 (6:8), 6:4, 7:5 aus und jubelte nach einer starken Vorstellung über den Einzug in die zweite Runde. Altmaier unterlag danach in einem Krimi über 4:16 Stunden Spielzeit dem Weltranglistensechsten Félix Auger-Aliassime aus Kanada 6:4, 4:6, 6:4, 1:6, 6:7 (7:10).
Struff war glücklich nach seinem Erfolg. "Das war ein toughes Match. Es waren schwierige Bedingungen", sagte er bei Eurosport: "Eine überragende Unterstützung hier auf dem Court, es waren so viele Deutsche da. Einfach überragend." Eurosport-Experte Boris Becker jubelte über einen "ganz wichtigen Sieg für unseren Mann. Es war mal wieder an der Zeit, dass er so einen Spieler schlägt." Struff ist nach Alexander Zverev der zweite deutsche Teilnehmer, der seine Auftakthürde im Männerfeld nehmen konnte.
2019 und 2021 hatte er in Paris das Achtelfinale erreicht. Zuletzt lief es weniger gut, Struff kam nach einem Erstrundenaus in Hamburg ohne das ganz große Selbstbewusstsein zu dem Topevent. Gegen Bublik, der im vergangenen Jahr in Paris das Viertelfinale erreicht hatte, arbeitete er dennoch mit Nachdruck an seinem Erfolg. 2024 hatte er ihn in der zweiten Runde von Paris schon einmal klar geschlagen - und jubelte nun wieder.
Altmaier ließ dagegen eine gute Chance aus. Er lag im fünften Satz des hochumkämpften Duells schon mit 4:1 vorne, konnte den Vorsprung aber nicht ins Ziel bringen. "Ihm fehlte das kleine Quäntchen", sagte Becker.
C.Kovalenko--BTB