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Schult sieht Neuer-Comeback skeptisch
Die ehemalige Nationaltorhüterin Almuth Schult steht dem bevorstehenden Comeback von Manuel Neuer in der Fußball-Nationalmannschaft skeptisch gegenüber. "In den letzten Turnieren, das sollte nicht in Vergessenheit geraten, war Neuer nicht der entscheidende Faktor, um die DFB-Elf vor dem Aus zu bewahren", sagte die Rio-Olympiasiegerin im RND-Interview.
Neuer sei auch mit 40 Jahren immer noch "der beste Torhüter der Welt", wenn er "seine Topleistung" bringe, so Schult: "Nur diese Saison hat gezeigt, dass er nicht konstant auf seinem allerhöchsten Niveau spielt."
Der Weltmeister von 2014 war nach der Heim-EM 2024 aus der DFB-Auswahl zurückgetreten. Bundestrainer Julian Nagelsmann holte den Münchner für die am 11. Juni beginnende WM in den USA, Mexiko und Kanada aber zurück und degradierte Oliver Baumann.
Neuer musste für die Länderspiele gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) aufgrund einer Wadenverletzung passen. Er soll in den nächsten Tagen aber ins Mannschaftstraining einsteigen und beim Auftakt am 14. Juni gegen Curacao im Tor stehen.
"Von den ersten Spielen würde ich nichts abhängig machen, selbst wenn ihm der erste Fehler passiert. Man muss sich darauf einstellen, dass es mal passieren kann, aber es geht darum, ob Manuel Neuer die Deutschen mal in die nächste Runde rettet", sagte Schult.
K.Brown--BTB