-
Dritter Kriegstag: Iran lehnt Verhandlungen ab - neue Brandherde in der Region
-
Indien und Kanada unterzeichnen Vereinbarung über Seltene Erden und Uran
-
Nutzung von Luftwaffenstützpunkt: Trump "sehr enttäuscht" von Starmer
-
Medien: Bauer darf in Wolfsburg weitermachen
-
Anklage gegen mutmaßliche IS-Unterstützerin in Düsseldorf erhoben
-
30-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung in Essen: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Merz zu Besuch in Washington abgereist - Treffen mit Trump am Dienstag
-
Polizeieinsatz nach Schreien und Schüssen in Wohnhaus: Zwei Tote in Niedersachsen
-
Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich
-
Castortransporte von Jülich nach Ahaus dürfen stattfinden
-
Macron kündigt gemeinsame Atom-Militärübungen mit Deutschland an
-
DFB untersucht Carros "Blödmann"-Aussage
-
ADAC: Benzin- und Dieselpreis bis Montagnachmittag weiter gestiegen
-
Baden-Württemberg: Mann stürzt mit E-Bike von Brücke in Fluss und ertrinkt
-
Pentagonchef Hegseth: Demokratie im Iran kein Kriegsziel der USA
-
Messerangriff vor Bielefelder Bar: Prozess wegen Mordversuchs begonnen
-
US-Generalstabschef Caine: USA haben Luftraum über dem Iran unter Kontrolle
-
Schneller und präziser Wetter vorhersagen: KI verbessert DWD-Prognosen
-
Klimaklagen gegen Autobauer am BGH: Urteil fällt in drei Wochen
-
Iranische Drohne trifft britischen Stützpunkt auf Zypern - Evakuierungen angeordnet
-
Nahost: Bundesregierung schickt Charterflugzeuge zur Evakuierung
-
Nach Tötung von Frau in Hildesheim: Tatverdächtiger stellt sich Polizei
-
Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt bisher unbekanntes Rembrandt-Gemälde
-
Betrüger erbeuten mindestens hunderttausend Euro von Senior aus Hessen
-
Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab
-
Klimaklagen gegen Autobauer: BGH verhandelt über Forderung nach Verbrenner-Aus 2030
-
Luxusautos nach Russland verkauft: Sechs Jahre Haft für Autohändler in Bayern
-
Weitere Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale am Mittwoch
-
Doppel-Olympiasiegerin Brignone beendet Saison vorzeitig
-
Iran-Krieg versetzt deutsche Sicherheitsbehörden in erhöhte Alarmbereitschaft
-
Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt neues Rembrandt-Gemälde
-
Gericht bestätigt Verbot von Haltung von Bienenvölkern auf Balkon
-
US-Armee: Drei US-Jets "versehentlich" von kuwaitischer Luftabwehr abgeschossen
-
Reederei-Verband: Mindestens 25 deutsche Schiffe in Golf-Gewässern
-
Berlin stellt klar: Keine deutsche Beteiligung am Iran-Krieg
-
Israelische Armee: Neuer "umfassender" Angriff im Zentrum Teherans
-
Iran-Krieg: Iranische Drohne trifft britischen Stützpunkt auf Zypern
-
Zusammenstöße mit indischer Polizei bei Protesten gegen Tötung Chameneis in Kaschmir
-
Iran-Krieg lässt auch Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah wieder eskalieren
-
Bärlauchdiebe in Leipzig: Hundert Kilogramm Knollen in kurzer Zeit beschlagnahmt
-
Film "Blood & Sinners" gewinnt wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft
-
Pistorius berät sich mit Bundeswehr-Kontingenten in Nahost-Region
-
Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter
-
Urteil: Motorradunfall nach der Schule gilt auch bei Umweg als Arbeitsunfall
-
EU und Schweiz unterzeichnen Abkommen - Ratizifierung offen
-
Verband: Wegen Iran-Krieg bereits Schlangen an deutschen Tankstellen
-
ADAC erwartet für Wochenende wenig Stau - Behinderungen regional möglich
-
Trotz Flugchaos: Formel-1-Auftakt in Australien nicht gefährdet
-
Alabali Radovan kritisiert US-Verbot zu NGO-Arbeit für Gleichstellungsprogramme
-
SPD-Außenpolitiker zu Iran-Krieg: Regierung muss Völkerrechtsbruch benennen
Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich
Bei einer Protestaktion gegen französische Atomgeschäfte mit Russland sind vier Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace in Frankreich in Polizeigewahrsam genommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Dünkirchen am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, handelt es sich bei den Aktivisten um drei Frauen und einen Mann aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Behörden leiteten demnach ein Ermittlungsverfahren ein.
Etwa 20 Greenpeace-Aktivisten hatten in der Nacht zu Montag den Frachter "Mikhail Dudin" in einer Schleuse am Hafen von Dünkirchen blockiert, um gegen die anhaltenden Geschäftsbeziehungen zwischen dem französischen Energieunternehmen EDF und dem russischen Unternehmen Rosatom zu protestieren. Die Blockade des Frachters war nach Angaben der Polizei am Vormittag beendet worden. Die Aktivisten hätten sich unerlaubt in eine Sperrzone begeben, hieß es.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft leiteten die Behörden ein Ermittlungsverfahren wegen "Behinderung der Arbeitsfreiheit" ein, die mit einer einjährigen Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 15.000 Euro geahndet werden kann.
Nach Angaben von Greenpeace hat der Frachter seit Beginn des Ukraine-Kriegs häufig angereichertes oder natürliches Uran aus Russland nach Frankreich gebracht. "Uran: EDF liebt Putin", stand auf einem Banner, das an der Schleuse angebracht war.
Mehrere Aktivisten hatten sich am Eingang zur Schleuse festgekettet, andere waren mit Kajaks auf dem Wasser. "Stoppt toxische Verträge" und "Solidarität mit Ukrainern" stand auf Transparenten. "Der Handel, der indirekt Putins Krieg mitfinanziert, muss aufhören", betonte Pauline Boyer von Greenpeace Frankreich. Sie prangerte die "fehlende Transparenz" bei der Zusammenarbeit mit Rosatom an, die von den internationalen Sanktionen ausgenommen ist.
Die von AFP auf Global Fishing Watch eingesehenen Navigationsdaten des Frachters zeigen, dass er seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs mehr als 20 Hin- und Rückfahrten zwischen Dünkirchen und russischen Häfen unternommen hat. Das Frachtschiff "Mikhail Dudin" fährt unter der Flagge von Panama und gehört einem in Hongkong registrierten Unternehmen.
Im Jahr 2025 hat Frankreich nach Angaben der Zollbehörden mindestens 112 Tonnen angereichertes Uran aus Russland importiert. Dies entspricht etwa einem Viertel des gesamten Imports.
Greenpeace wirft Frankreich vor, die russische Wirtschaft "und damit auch ihre Kriegsmaschinerie" zu unterstützen. Nach Angaben der Organisation wird etwa im sibirischen Sewersk Uran aus benutzten Brennelementen erneut angereichert. Bei wiederangereichertem Uran sei Frankreich "zu 100 Prozent von Russland abhängig", heißt es in einem kürzlich veröffentlichten Greenpeace-Bericht.
Zudem importiere Frankreich natürliches Uran aus den ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan und Usbekistan. Im vergangenen Jahr stammte etwa die Hälfte der französischen Uran-Importe aus diesen beiden Ländern. Ein Großteil davon wird nach Angaben von Greenpeace mit Hilfe des russischen Atomkonzerns Rosatom über russisches Staatsgebiet transportiert.
Frankreich braucht Uran für seine 57 Atomreaktoren. Diese liefern etwa 70 Prozent des Stroms in Frankreich. Die französische Regierung plant den Bau von insgesamt 14 neuen Atomreaktoren.
J.Bergmann--BTB