-
53-Jähriger bei Polizeieinsatz in Seniorenheim in Nordrhein-Westfalen erschossen
-
Studie: Lärm schadet Vögeln weltweit und stört beim Brüten
-
Helm-Causa: Heraskewytsch und IOC auf Konfrontationskurs
-
Kabinettsbeschluss: Netzagentur wird zentrale Anlaufstelle für den Bereich KI
-
Vergewaltigungsprozess von Avignon: Gisèle Pelicot erzählt in Memoiren ihre Geschichte
-
"Weiter so" keine Option: Chefin der Welthandelsorganisation fordert Reform
-
Für die Planungssicherheit: Elektroindustrie fordert Beibehaltung von Heizungsgesetz
-
Nexperia-Skandal: Amsterdamer Gericht ordnet Ermittlungen wegen Misswirtschaft an
-
Wie Sailer und Killy: Von Allmen holt drittes Gold
-
Prozess um tödliche Schüsse auf saarländischen Polizisten begonnen
-
Mit Kindern nach Syrien gereist: IS-Rückkehrerin in München vor Gericht
-
Studie: Klimawandel trug zu Bedingungen für Waldbrände in Argentinien und Chile bei
-
Epstein-Kontakte: Europarat hebt Immunität von Ex-Chef Jagland auf
-
SPD-Politikerin Möller: Kampfjetsystem FCAS wird nicht "als Gesamprojekt scheitern"
-
5000 Polizisten schützen Sicherheitskonferenz: Großdemonstration zu Iran erwartet
-
Google-Mutter beschafft sich KI-Kapital mit hundertjähriger Anleihe
-
Helm-Causa: IOC gewährt im Fall Heraskewytsch keine Ausnahme
-
Deutsche Filme bescheren Kinos Umsatzplus
-
Heiß diskutiert, aber kein Zuschauerrekord bei Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny
-
Kabinettsbeschluss: Bundesregierung treibt Barrierefreiheit voran
-
Französischer Staat steigt mit 50 Millionen Euro bei Lithium-Minenprojekt ein
-
SPD kritisiert teilweisen Stopp von Integrationskursen scharf
-
Gut zweieinhalb Jahre Haft für US-Bürger wegen Spionage für China in Rheinland-Pfalz
-
TÜV-Verband: Zahl der Führerscheinprüfungen auf Rekord gestiegen
-
"Nervt schon": Ricken zur BVB-Kritik
-
Keine schnelle Einigung in dritter Ländertarifrunde zu erwarten
-
Kombination: Geiger nach gutem Sprung im Medaillenrennen
-
Empörung über Entfernung von Regenbogenflagge von Stonewell-Monument in New York
-
21-Järiger soll nach Axtangriff in ICE in Bayern dauerhaft in Psychiatrie
-
Deutsche Unternehmen fordern wirtschaftspolitischen "Kurswechsel" der EU
-
Wegen Corona-Infektion isoliert: Kreuzfahrtpassagier bekommt Geld nicht zurück
-
Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence hadert mit junger Berühmtheit
-
Mutter mit Harpune und Messer getötet: Bundesgerichtshof verwirft Revision
-
Rettungseinsätze mit ADAC-Hubschraubern bleiben auf Niveau vom Vorjahr
-
Merz "tief bestützt" über Schusswaffenangriff in Schule in Kanada
-
Offenbar Botschafterwechsel in Tel Aviv und Moskau geplant
-
Sport Bild: Schlotterbeck-Entscheidung im März
-
Von der Leyen ruft EU-Länder vor Gipfel zu Wirtschaftsreformen auf
-
Irans frühere Kaiserin Farah Pahlavi träumt von Machtwechsel in Heimatland
-
Tödlicher Messerangriff in Neumünster: Sieben Jahre Haft für 39-Jährigen
-
Kolumbien: Senatorin und indigene Aktivistin kurzzeitig entführt
-
Offenbar rassistischer Angriff: 23-Jähriger in Erfurt schwer verletzt
-
TÜV-Verband: Führerscheinprüfungen auf neuem Allzeithoch
-
So viele Übernachtungen wie nie: Tourismusbranche stellt erneut Rekord auf
-
Statistik: Zahl der Klinikaufenthalte wegen Alkoholmissbrauchs deutlich gesunken
-
Mann bei Polizeieinsatz in Seniorenheim in Nordrhein-Westfalen erschossen
-
Studie: Verheiratete Paare glücklicher als unverheiratete
-
Bierbrauer Heineken streicht bis zu 6000 Stellen in den kommenden zwei Jahren
-
Ohne James und Doncic: Kleber verliert mit den Lakers
-
Polizei: Neun Tote bei Schusswaffenvorfall an Schule und Wohngebäude in Kanada
Frankreich will Genehmigungsverfahren für Bau neuer Atomkraftwerke beschleunigen
Frankreich will die Genehmigungsverfahren für den Bau von bis zu 14 neuen Atomkraftwerken beschleunigen. "In Frankreich sind die Prozeduren nicht immer einfach, da muss etwas getan werden", sagte Energieministerin Agnès Pannier-Runacher am Mittwoch dem Sender France Inter. Laut einem am Vormittag im Kabinett vorgestellten Gesetzesvorhaben soll künftig etwa die Notwendigkeit einer Genehmigung durch die betroffene Kommune für den Bau eines neuen Atomreaktors entfallen.
Es können demnach auch bereits Nebengebäude eines geplanten Atomreaktors gebaut werden, noch bevor die öffentlichen Beratungen über das Projekt abgeschlossen sind. Auch bei Umweltauflagen sollen Ausnahmen möglich sein.
Auf die Frage, wie viel Zeit auf diese Weise gewonnen werden könne, antwortete Regierungssprecher Olivier Véran am Mittwoch vage. "Wir machen ja kein Gesetz, um einige Wochen zu gewinnen. Ich denke, wir reden eher von Jahren", sagte er.
Der nationale Umweltrat, in dem Gewerkschaften, Unternehmen und Umweltorganisationen vertreten sind, befürchtet, das Gesetz könne das Ergebnis einer derzeit laufenden öffentlichen Debatte bereits vorwegnehmen. Der Umweltrat kritisierte auch, nicht frühzeitig genug über das Gesetzesvorhaben informiert worden zu sein.
Am Mittwochabend sollte sich der Senat mit einem ähnlichen Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien befassen. Auch dabei sollen Genehmigungsverfahren vereinfacht werden, um den Bau von Windparks vor der Küste und Solaranlagen voranzutreiben. Frankreich hinkt beim Ausbau erneuerbarer Energien im europäischen Vergleich stark hinterher, weil es jahrzehntelang vor allem auf Atomkraft gesetzt hat.
In der Debatte im Senat geht es unter anderem um die Frage, inwiefern Bürgermeister eine Art Vetorecht beim Bau von Solar- oder Windkraftanlagen bekommen. Auch der Abstand von Windparks zur Küste soll festgelegt werden. "Es kommt nicht in Frage, dass wir sichtbare Windrad-Mauern vor unseren Küsten errichten", betonte Bruno Retailleau, Fraktionsvorsitzender der konservativen Republikaner im Senat.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will erneuerbare Energien und Atomkraft gleichzeitig ausbauen. Bis 2050 sollen 50 Windparks vor der Küste gebaut werden. Im Februar hatte er zudem den Bau von zunächst sechs und möglicherweise acht weiteren EPR-Atomreaktoren angekündigt. Damit brach er mit der bisherigen Politik, die den Rückbau von 14 Reaktoren und die Reduzierung des Atomstroms von etwa 70 auf 50 Prozent vorsah.
Die sechs neuen Reaktoren sollen nach dem Modell des EPR-Reaktors in Flamanville gebaut werden, der 2007 in Betrieb genommen werden sollte, aber noch immer nicht am Netz ist. Sie sollen jeweils paarweise bereits bestehende Atomkraftwerke ergänzen.
Die beschleunigten Genehmigungsverfahren könnten es Macron ermöglichen, noch vor Ende seiner zweiten und letzten Amtszeit den Grundstein zu einem der neuen Atomreaktoren zu legen. Nach Schätzung der Regierung könnte der erste der neuen Atomreaktoren 2035 oder 2037 in Betrieb genommen werden.
"Wenn wir eine unabhängige Energieversorgung wollen und zugleich unsere Klimaziele einhalten wollen, dann müssen wir fossile Energien durch emissionsarme Energien ersetzen. Atomenergie ist heute die Energie mit dem geringsten Ausstoß von Treibhausgasen", sagte Pannier-Runacher kürzlich bei einem Besuch des Atomkraftwerks in Chinon.
Derzeit laufen in Frankreich zwei öffentliche Debatten über den Bau der zusätzlichen Atomkraftwerke und über die künftige Energiepolitik.
N.Fournier--BTB