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Lula: Lügen "extremistischer Kräfte" begünstigen "Zerstörung der Umwelt"
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat "extremistische Kräfte" sowie "Falschmeldungen" hinsichtlich des Klimawandels angeprangert. Das "Zeitfenster zum Handeln" gegen die globale Klimaerwärmung schließe sich "rasch", warnte Lula am Donnerstag in seiner Eröffnungsrede zum Klima-Gipfel von etwa 50 Staats- und Regierungschefs im brasilianischen Belém. Die Lügen "extremistischer Kräfte" begünstigten "die Zerstörung der Umwelt", sagte er.
Lula kritisierte, dass "extremistische Kräfte" Falschinformationen zum Klima verbreiteten, um sich "Vorteile bei Wahlen zu verschaffen". Er warnte, dass damit "künftige Generationen eingesperrt" würden - womit er unumkehrbare Folgen des Klimawandels meinte.
US-Präsident Donald Trump, der nicht an dem Gipfel in Belém teilnahm, hatte im September in einer Rede vor der UN-Vollversammlung in New York den menschengemachten Klimawandel erneut bestritten. Nach der Rückkehr Trumps ins Weiße Haus im vergangenen Januar waren die USA - wie schon während seiner ersten Amtszeit - aus dem globalen Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen. Zur Klimakonferenz COP30 in Belém schickt die US-Regierung keine hochrangigen Vertreter.
Der zweitägige Klima-Gipfel der Staats- und Regierungschefs findet seit Donnerstag im Vorfeld der am Montag beginnenden COP30 statt. Zu den zweiwöchigen Verhandlungen werden etwa 50.000 Teilnehmer erwartet.
S.Keller--BTB