-
Supreme Court macht vorerst Weg frei für Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl
-
Winston-Salem: Altmaier erreicht Achtelfinale
-
Vor Kabinettsklausur: CDU-Arbeitnehmer warnen vor sozialer Schieflage
-
Frauen-WM 2027: Auslosung am 11. Dezember in Rio de Janeiro
-
US Open: Federer sorgt für Begeisterung in New York
-
Seeler abgelöst: HSV-Teenie Lemke schnappt sich Altersrekord
-
Kaul erklärt Silber-Rezept: "Diese Restlockerheit braucht man"
-
Wie 2008: Erstligisten geben sich - noch - keine Blöße
-
Die Sport-Höhepunkte am Dienstag, 25. August
-
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
-
KI-Songs werden aus Musikcharts in Australien verbannt
-
Menschenrechtsgericht urteilt zu in Türkei inhaftiertem Kulturförderer Kavala
-
Computerspielmesse Gamescom startet in Köln
-
"Zuhause in Deutschland": Steinmeier lädt zu Diskussion über Einwanderung und Integration ein
-
Bundesregierung kommt zu Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg zusammen
-
Zwei Monate nach Erdbeben in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf über 6500
-
AOK-Chefin plädiert für Finanzausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung
-
Supreme Court billigt vorerst Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl
-
In der Verlängerung: Schalke müht sich gegen Halle weiter
-
"Terror-Unterstützer": USA streichen Syrien von Liste
-
Welt- und Europameister Voigtmann beendet DBB-Karriere
-
Bericht: Baerbock wird Professorin in New York
-
London und Kiew schließen Abkommen zur militärischen Nutzung von KI
-
Kolumbiens neuer Präsident kündigt Ausweisung illegaler Migranten an
-
Ukraine und Iran: Wadephul telefoniert mit Rubio
-
Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab
-
"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen
-
Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde
-
Ukraine-Partner wollen Militärhilfe für Kiew trotz russischer Drohungen verstärken
-
Saudi-Arabien will in Manga-Vergnügungspark bei Paris investieren
-
Uniper und Equinor schließen Vereinbarung über Gaslieferungen aus Norwegen
-
Norwegens Oberstes Gericht prüft Ölförderlizenzen
-
Prinz Harry zieht sich aus afrikanischer Naturschutzorganisation zurück
-
Ukraine-Partner wollen militärische Unterstützung für Kiew weiter verstärken
-
Macron setzt Handyverbot für Oberstufe in Kraft
-
Abbruch in Pyrenäen: Pogacar wird der Etappensieg "verhagelt"
-
Nach langer Dopingsperre: Vondrousova zieht vor den CAS
-
Verbände fordern Handeln bei Klima- und Hitzeschutz - Hinweis auf Milliardenschäden
-
Handelsstreit mit Kanada: Trump verdoppelt Zölle auf Autos
-
Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten
-
Noosha Aubel: Hur mycket administrativt misslyckande tål Potsdam till?
-
Noosha Aubel: Πόση διοικητική αποτυχία μπορεί να αντέξει ακόμα το Πότσδαμ?
-
Vor Kabinettsklausur: Rufe nach Entscheidungen bei Reformen und Klimaschutz
-
US-Journalistenvisa: Deutsche Medien bitten Merz erneut um diplomatische Hilfe
-
Nach Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur in Erfurt wieder glanzlos und braun
-
Illegaler Handel mit ägyptischem Kulturgut: Geldstrafen wegen Geldwäsche in Hamburg
-
Ozeane so warm wie noch nie: Neue Tageshöchsttemperatur gemessen
-
Noosha Aubel: Kolik administrativních selhání ještě Potsdam snese?
-
Noosha Aubel: Ile jeszcze nieudolności administracyjnej wytrzyma Poczdam?
-
Noosha Aubel: Wie viel Verwaltungsversagen verträgt Potsdam noch?
Studie: 600 Milliarden Euro nötig bis 2030 für Erreichen der Klimaziele
Für eine rasche Energiewende sind einer Studie zufolge bis 2030 geschätzt 602 Milliarden Euro nötig. Jährlich wären das 54 bis 57 Milliarden Euro, heißt es im neuen "Fortschrittsmonitor Energiewende", den die Energiebranche und die Unternehmensberatung EY am Montag vorstellten. 2021 wurden demnach aber lediglich 14,5 Milliarden Euro investiert. Die Branche forderte von der Politik daher, Hemmnisse zu beseitigen.
Für den Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten mit Erneuerbaren Energien sind laut Studie bis 2030 rund 351 Milliarden Euro nötig, für den Ausbau der Strom-Übertragungsnetze 126 Milliarden Euro. Der Aufbau der Erzeugungskapazitäten für klimaneutrale Gase benötigt demnach zwölf Milliarden Euro und die Förderung der E-Mobilität durch den Ausbau der öffentlichen Elektro-Ladeinfrastruktur neun Milliarden Euro. Die verbleibenden 104 Milliarden Euro entfallen etwa auf Verteilnetze oder Kraftwerke.
Diese Ausgaben würden für eine erhebliche Wertschöpfung bei Anlagenbauern und Herstellern der Investitionsgüter sorgen, beispielsweise von Windturbinen oder Solarpanelen, heißt es in der Studie. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und EY schätzen die so ausgelösten Wertschöpfungseffekte allein für Deutschland auf durchschnittlich knapp 33 Milliarden Euro jährlich. Das entspräche einem Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung des Landes.
Doch die tatsächlichen Investitionen bleiben aktuell deutlich hinter den erforderlichen Ausgaben zurück. 2021 seien so nur rund 14,5 Milliarden Euro investiert und damit nur 8,6 Milliarden Euro an Wertschöpfung realisiert worden, heißt es in der Studie. Die Gründe dafür sind demnach der "alarmierende Fachkräftemangel", fehlende Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und Seltene Erden, die mangelnde Verfügbarkeit von Flächen sowie langwierige und aufwendige Genehmigungs- und Bauverfahren.
In der Studie wird ein "Genehmigungsklimaindex" errechnet - er steht laut Umfrage bei 4,4 und damit "schlecht". Viele Befragte hätten den Eindruck, dass Kommunen Prozesse zum Teil bewusst verzögerten oder dass die Energiewende auf politischer und behördlicher Seite kaum Unterstützer habe, heißt es. Größtes Hindernis sei neben dem Planungsrecht der Artenschutz.
"Mit dem bisherigen Tempo können die Klimaziele nicht erreicht werden", sagte BDEW-Chefin Kerstin Andreae am Montag. Die Bundesregierung müsse alle bestehenden Hemmnisse für die Energie- Wärme- und Verkehrswende beseitigen, forderte sie. "Konkret bedeutet das: Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen, mehr Flächen für erneuerbare Erzeugungsanlagen, Netze und Ladeinfrastruktur bereitstellen, einen Markt für Wasserstoff schaffen."
Die Bundesregierung habe zwar wichtige Verbesserungen auf den Weg gebracht, um Planung und Genehmigung zu beschleunigen. Es müsse jedoch noch viel mehr passieren. "Das gilt insbesondere für die schnellere Bereitstellung der benötigten Flächen für Erneuerbare Energien."
Die Bundesregierung will bis 2030 die CO2-Emissionen um 65 Prozent verringern. Bis 2045 soll die Treibhausgasneutralität erreicht werden. Den Anteil der Erneuerbaren Energien im Strommarkt will sie bis 2030 auf mindestens 80 und bis 2045 auf 99 Prozent zu steigern. 2020 betrug dieser Anteil 44,2 Prozent, 2021 nur noch 40,6 Prozent.
M.Ouellet--BTB