-
Berlin: Eralp hält Bundesgesetz zu Vergesellschaftungen für verfassungswidrig
-
Japans Ex-Regierungschef Fukuda im Alter von 90 Jahren gestorben
-
Bestatterinnen fordern offeneren Umgang mit Tod und Trauer
-
Investitionsschutzgesetz: SPD-Innenpolitiker zweifelt an Verfassungsmäßigkeit
-
Düsseldorf installiert 18 Vielfalts-Ampelpärchen
-
Königin Letizia stürzt auf Fischerboot und bleibt unverletzt
-
Doppelpacker Mbappé: "Der Star war die Mannschaft"
-
Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze
-
NHL: Minnesota mit Sturm weiter auf Erfolgskurs
-
Venezuela: Oppositionspolitikerin Machado nach fast einem Jahr Exil heimgekehrt
-
Zwei Schwerverletzte bei Frontalunfall in Wachtberg
-
Wagner-Show bei Magic-Sieg: "Riesig für uns"
-
NFL: Bitterer Abend für Mahomes und die Chiefs
-
Käerjeng setzt sich nach der Pause gegen Standard ab
-
Paralympic Day macht rund 20 Sportarten erlebbar
-
NBA: Besondere Wagner-Show bei Magic-Sieg
-
Luxemburgs Handballerinnen scheitern nach deutlicher Heimniederlage
-
Chor Casino und Qwain präsentieren Swing Stories
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Austin
-
Dauerkritik ist Wirtz "komplett egal"
-
Schindler nach EM-Coup stolz: "Wirklich glücklich"
-
Bayern erleichtert nach harter Woche: "Sieg ist für Vinnie"
-
Carrick vor dem Aus: "Wir müssen abwarten, was passiert"
-
Halfway Home spielt im Dezember im Dörphus Hörsten
-
Drei Leichtverletzte bei Zusammenstoß auf der B75
-
Ölspur führt Polizei zu mutmaßlichem Unfallfahrer
-
Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown
-
EU-Agrarminister beraten über Fördergelder und Ostseefischerei
-
Minister Schneider schaltet sich in Verhandlungen bei UN-Biodiversitätskonferenz ein
-
Merz bricht zu mehrtägiger Asienreise auf
-
Unbekannte brechen in Einfamilienhaus in Heidenau ein
-
Lula gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien - Bolsonaro will Ergebnis anfechten
-
Aufmerksame Nachbarn vereiteln Einbruch in Meckelfeld
-
Polizei stoppt 16-Jährigen ohne Führerschein in Ramelsloh
-
Auto gerät nach Panne bei Winsen in Brand
-
Polizei lässt umgebauten Cybertruck auf bayerischer Autobahn weiterfahren
-
Parlamentswahl in Serbien: Studentenliste verdrängt langjährigen Staatschef Vucic
-
Wahlkrimi in Brasilien: Lula setzt sich laut Wahlgericht in Stichwahl gegen Bolsonaro durch
-
Proteste und Unruhen erschüttern mehrere europäische Länder
-
Fränkischer Tatort erzählt von Neuanfang und alten Konflikten
-
Lula setzt sich gegen Bolsonaro durch und gewinnt Präsidenten-Stichwahl in Brasilien
-
Merz wirbt bei CSU für Geschlossenheit und eine Bundespräsidentin
-
Stromversorgung in Freiburg nach Unwetter wiederhergestellt
-
Kaiserslautern gewinnt Topspiel dank Krahl und rückt auf Rang drei
-
CSU vertagt Personalfrage für das Bundespräsidentenamt
-
Vor Israel-Wahl: Oppositionspolitiker Eisenkot will "alle Israelis wieder zusammenbringen"
-
Innenminister Hagel kündigt konsequentes Vorgehen an Halloween an
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg durch Brand zerstört
-
Doppelpack Mbappé: Real gewinnt 265. Clasico
-
Wie Streiks die volle Lohnfortzahlung verteidigten
Brüssel will Kleinanleger besser schützen
Kleinanleger sollen in Europa einen besseren Schutz genießen. Das sehen am Mittwoch in Brüssel vorgestellte Pläne der EU-Kommission vor. Danach sollen Finanzfirmen künftig alle Kosten und Risiken ihrer Produkte offenlegen. Für Anlageberater sind höhere Auflagen vorgesehen, damit sie im Interesse der Kundinnen und Kunden handeln. Provisionen können sie für den Verkauf von Finanzprodukten allerdings weiterhin erhalten. Verbraucherschützer hatten ein Verbot gefordert.
"Nicht jeder Anlagetipp ist ein guter Tipp", sagte die EU-Kommissarin für Finanzdienstleistungen, Mairead McGuinness. Die neuen Vorgaben sehen eine Reihe von Verbesserungen vor: Kleinanleger sollen vor dem Kauf eines Produkts über alle Kosten informiert werden, auch über versteckte Gebühren. Auch "Risikowarnungen" soll es geben, damit Kleinsparer nicht die falsche Entscheidung treffen. Strengere Regeln sollen auch für "Finfluencers" gelten, die im Auftrag von Banken oder Fondsgesellschaften gezielt junge Leute über Online-Netzwerke ansprechen.
Grundsätzlich will die EU-Kommission mit ihrer Strategie dazu beitragen, dass mehr Bürgerinnen und Bürger ihr Geld in Aktien oder Fonds anlegen als es auf Sparkonten mit niedrigem Ertrag zu parken. Brüssel begründet dies unter anderem mit der steigenden Notwendigkeit zur privaten Altersvorsorge. Derzeit mangele es vielen Menschen schlicht an "Vertrauen" in die Kapitalmärkte, sagte EU-Vizekommissionspräsident Valdis Dombrovskis.
In Deutschland hatten vor allem die ursprünglichen Pläne für ein allgemeines Provisionsverbot für Widerstand in der Finanzbranche gesorgt, denn Berater fürchteten Einbußen. Provisionen sollen nun zunächst nur für sogenannte Ausführungsgeschäfte tabu sein, bei denen sich Verbraucher ohne jede Beratung für ein Anlageprodukt entscheiden. Innerhalb von drei Jahren soll dies überprüft werden. Zum 1. April 2023 waren nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) gut 40.000 Finanzanlagenvermittler in der Bundesrepublik registriert.
Die Vorlage geht nun zur Beratung an das Europaparlament und die Mitgliedsländer. Der Europaabgeordnete Markus Ferber (CSU) nannte die Strategie eine "verpasste Chance für Bürokratieabbau". Das größte Problem für Kleinanleger sei der Papierkram beim Erwerb eines Finanzprodukts, erklärte er in Brüssel. Anstatt dies zu vereinfachen, sattele die Kommission "an vielen Stellen noch drauf".
E.Schubert--BTB