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US-Börsenaufsicht will Musk per Gericht zu Aussage zum Twitter-Kauf zwingen
Die US-Börsenaufsicht SEC will den Tech-Milliardär Elon Musk per Gerichtsbeschluss zu einer Aussage rund um den Kauf der Plattform Twitter zwingen. Die Behörde reichte am Donnerstag Klage ein, nachdem Musk zu einer angesetzten und bereits mehrfach verschobenen Befragung im September nicht erschienen war, wie aus Justizdokumenten hervorging.
Musks "anhaltende Weigerung", der Vorladung durch die SEC nachzukommen, behindere die Ermittlungen zu möglichen Rechtsverstößen, hieß es. Daher bitte die Börsenaufsicht nun die Justiz darum, Musk zum Erscheinen zu zwingen.
Die SEC will Musk zum Kauf von Twitter-Aktien sowie zu öffentlichen Äußerungen rund um den Kauf der Plattform befragen, die mittlerweile X heißt. Musk hatte Twitter im Oktober vergangenen Jahres übernommen und in der Folge tausende Beschäftigte entlassen und den Dienst umbenannt. Bereits Anfang des vergangenen Jahres hatte er damit begonnen, Twitter-Aktien zu kaufen.
Musk hatte bereits im Juli an Anhörungen durch die SEC teilgenommen. Seitdem habe die Behörde aber "tausende Dokumente" erhalten, die Fragen aufwarfen, die sie gern von Musk beantwortet hätten, heißt es in den Gerichtsdokumenten weiter. Musks Anwalt Alex Spiro erklärte hingegen: "Genug ist genug." Die SEC habe bereits mehrfach im Rahmen ihrer Untersuchungen Musks Aussage eingeholt.
O.Krause--BTB