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Inflationsrate in den USA im September stabil bei 3,7 Prozent
Die Inflationsrate in den USA ist im vergangenen Monat stabil bei 3,7 Prozent geblieben. Das gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington bekannt. Derweil ging die sogenannte Kerninflation, bei der die besonders volatilen Preise für Lebensmittel und Energie nicht berücksichtigt werden, im September im Jahresvergleich auf 4,1 Prozent zurück. Das ist der niedrigste Wert seit rund zwei Jahren. Im August hatte die Kerninflation 4,3 Prozent betragen.
Auch der monatliche Anstieg der Verbraucherpreise ging zurück. Er sank von 0,6 Prozent im August auf 0,4 Prozent im September, wie das Arbeitsministerium mitteilte.
Die neuen Zahlen zur Teuerungsrate sind gute Nachrichten für US-Präsident Joe Biden, dessen Wirtschaftspolitik wegen der erhöhten Inflation in der Kritik steht. Sie mindert auch den Druck auf die US-Notenbank Fed, die im Kampf gegen die hohe Inflation seit März 2022 elf Mal den Leitzins erhöht hat. Die Währungshüter werden Ende Oktober und Anfang November über ihre weitere Geldpolitik beraten.
Die Verbraucherpreise in den USA - und vielen anderen Ländern - waren im vergangenen Jahr angetrieben von den Nachwehen der Corona-Pandemie und dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in die Höhe geschnellt. Die US-Inflationsrate erreichte im Juni 2022 ein 40-Jahres-Hoch von 9,1 Prozent.
Sie ging danach schrittweise zurück, stieg dann aber im Juli und August wieder zwei Monate in Folge leicht an. Die Fed verfolgt ebenso wie die Europäische Zentralbank das Ziel einer Inflationsrate von rund zwei Prozent.
F.Pavlenko--BTB