-
Merz warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Wütender Trump droht Journalistin mit "Bestrafung" durch Aufsichtsbehörde
-
Befürchtung bestätigt: Konstantelias erleidet Kreuzbandriss
-
Historischer Erfolg: Hockey-Männer erneut Weltmeister
-
Isländer stimmen mit knapper Mehrheit gegen EU-Beitrittsverhandlungen
-
Krimi in Danzig: Basketballer gewinnen Spitzenspiel
-
Suzuki-Gala sorgt für Füllkrugs Frust-Start
-
HBL: Magdeburg startet siegreich in die Saison
-
Islands Regierungschefin bezeichnet Referendum-Ausgang als "Sieg für Demokratie"
-
Mindestens sieben Tote bei Schiffsunglück vor Küste Nordzyperns
-
Mehr als 790 Tote nach Sturzflut im Himalaya - Befreiungsaktion für verschüttete Arbeiter
-
Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz: Eine Tote und fünf Verletzte
-
Gegen zehn Darmstädter: Hannover feiert ersten Sieg
-
Kaiserslautern mit Befreiungsschlag - St. Pauli in der Krise
-
Trauergottesdienste für Harald V. in Norwegen mit neuem König Haakon VIII. und Regierung
-
Aragón: Márquez feiert dritten Doppelsieg in Serie
-
Vierter WM-Titel: Zeidler bleibt das Maß aller Dinge
-
Rang vier: Achter verpasst Medaille bei der Ruder-WM
-
Klingbeil sucht bei G20-Treffen in USA nach neuen Handelspartnern
-
Mühsame Suche nach Vermissten nach Sturzflut im Himalaya - Retter in Tibet abgezogen
-
"Export-Lawine": Chinas BYD verkauft massenhaft Plugin-Hybrid-Autos in Deutschland
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. gedenkt seines Vaters bei Trauergottesdienst
-
"Neuer Präsident genügt nicht": KNVB plant FIFA-Zukunftsgipfel
-
Russland kündigt "massive Angriffe" auf ukrainischen Energiesektor an
-
Dähling kritisiert EEG-Reform und Netzpaket als Bremse der Energiewende
-
Rechtsextremer Minister Ben Gvir ist "stolz" auf schlechte Haftbedingungen in Israel
-
Junge Frau bei Schüssen während Rave-Party in der Schweiz getötet - Fünf Verletzte
-
Isländer stimmen in Referendum gegen EU-Beitrittsverhandlungen
-
Nach Öl-Deal mit Trump: Venezuelas Präsidentin sichert Wahrung der Souveränität zu
-
"Stayin' Alive": Pogacar meldet sich aus dem Krankenhaus
-
Chelsea holt Keeper Martínez von Aston Villa
-
SPD- und Grünen-Politiker fordern Verbot radikaler AfD-Landesverbände
-
Prinz George startet sein Leben am Eton College
-
Chinesischer Autobauer BYD verkauft massenweise Plugin-Hybride in Deutschland
-
Hrgovic neuer IBF-Weltmeister - jetzt Duell mit Kabayel?
-
Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen
-
Sturzflut im Himalaya: Erdrutsch formt neuen See - Retter in Tibet abgezogen
-
Schüsse bei Rave-Party in der Schweiz: Ein Toter und fünf Verletzte
-
Ein Todesopfer und fünf Verletzte bei Schüssen bei Rave-Party in der Schweiz
-
Referendum in Island: Gegner von EU-Beitrittsverhandlungen kurz vor Auszählungsende vorne
-
Unter Tränen: Federer in Hall of Fame des Tennis aufgenommen
-
Viererpack Messi: Miami beendet Negativserie
-
Rettungskräfte in Nepal kämpfen gegen Regen und steigende Pegelstände
-
"Sieg teuer bezahlt": Kovac leidet mit Konstantelias
-
Junta im Niger schlägt Aufstand von Soldaten mit Hilfe Russlands nieder
-
Referendum in Island über EU-Beitrittsverhandlungen beendet
-
"Bild am Sonntag": Bahn investiert 210 Millionen Euro in "XXL-Waschprogramm"
-
Ehemaliger Trump-Unterstützer aus den USA abgeschoben
-
IAEA: Akw Saporischschja seit mehr als einer Woche ohne externe Stromversorgung
-
Dritter Sieg: Nürnberg mit bestem Start seit 1999
Spenden in Deutschland in ersten neun Monaten unter Rekordwert aus Vorjahren
Die Deutschen haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres weniger gespendet als in den beiden vorangegangenen Rekordjahren. Bis September gingen insgesamt 3,2 Milliarden Euro an Spenden ein, wie der Deutsche Spendenrat am Montag in Berlin mitteilte. Das sind rund 600 Millionen Euro weniger als 2022, dem Jahr des Beginns des Ukraine-Kriegs, und auch weniger als 2021 mit der Ahrtal-Flut.
Dennoch liegt das Spendenaufkommen in diesem Jahr trotz Inflation etwa auf dem Niveau der guten Spendenjahre 2017 bis 2019. Insgesamt erwartet der Spendenrat bis Jahresende rund fünf Milliarden Euro an Spendeneinnahmen.
Sorge bereitet dem Spendenrat die erneut sinkende Zahl der Spender. Rund 14 Millionen Menschen gaben zwischen Januar und September Geld an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen. Ihre Zahl sank damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Millionen. Der prozentuale Anteil der Spender an der Bevölkerung ging ebenfalls um 2,8 Prozentpunkte auf insgesamt 21,3 Prozent zurück. Während 2006 und 2007 noch jeder dritte Deutsche spendete, dürfte es in diesem Jahr nur jeder Fünfte sein.
"Das ist vor dem Hintergrund der enormen Solidarität der vergangenen zwei Jahre nicht überraschend", erklärte Martin Wulff, Geschäftsführer des Deutschen Spendenrats. Angesichts der hohen Inflation halte er das diesjährige Spendenvolumen für "bemerkenswert". Allerdings sei der deutliche Rückgang der Spendenden "besorgniserregend".
Dabei war der durchschnittliche Spendenbetrag mit 37 Euro der dritthöchste Wert nach den Rekordjahren 2021 mit 40 Euro und 2022 mit 41 Euro. Den größten Spendenrückgang gab es bei der Not- und Katastrophenhilfe, die im ersten Jahr nach Beginn des Ukraine-Kriegs ein Minus von 472 Millionen Euro verbuchte. Diesen Effekt gab es demnach auch nach anderen Katastrophen und Kriegen. Trotzdem waren die Spendeneinnahmen in diesem Bereich aber immer noch fast doppelt so hoch wie vor der Pandemie.
In den Bereich Kirche/Religion flossen 2023 rund 30 Prozent weniger Spenden als noch 2019. Die Spendeneinnahmen für Geflüchtete sanken im Vergleich zum vergangenen Jahr bis September von 949 Millionen auf 316 Millionen Euro und "normalisieren" sich damit.
Nach wie vor spenden die über 70-Jährigen am meisten. Die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen verlor demnach 738.000 Spendende. Dagegen stieg die Zahl der Spendenden unter den 30- bis 39-Jährigen. Hier spendeten 215.000 Menschen mehr als 2022. Diese Altersgruppe legte zugleich bei der Höhe der gespendeten Beträge zu. Dies lasse "darauf hoffen, dass es auch in Zukunft zahlreiche Spenderinnen und Spender in Deutschland geben wird", betonte Wulff.
C.Meier--BTB