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Grünheide: Tesla sorgt sich nach Anschlag auf Stromversorgung um Beschäftigte
Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung des Tesla-Werks im brandenburgischen Grünheide sorgt sich der Autobauer um die Sicherheit seiner Beschäftigten vor Ort. "Natürlich gibt es Sorgen", sagte Werksleiter André Thierig der "Wirtschaftswoche". Manche Mitarbeiter fragten ihn, "ob es gefährlich ist, außerhalb des Werks Tesla-Kleidung zu tragen".
Anfang vergangener Woche war ein Hochspannungsmast in Brand gesetzt worden, woraufhin die Stromversorgung bei Tesla ausfiel. Zu dem Anschlag bekannte sich eine linksextremistische Gruppe namens Vulkangruppe. Der Generalbundesanwalt ermittelt unter anderem wegen des Anfangsverdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Knapp eine Woche später konnte die Fabrik wieder ans Netz angeschlossen werden.
Laut Thierig wandte sich Tesla mit der Bitte um Unterstützung an die Behörden. "Wir sind in intensiven Gesprächen mit den Behörden, was sie für die Sicherheit unserer Mitarbeiter außerhalb des Werks tun können", sagte er der Zeitung. So seien etwa beim Polizeipräsidium Brandenburg "Sorgen und Befürchtungen platziert" worden. Trotzdem wollten sich die Mitarbeiter "nicht verstecken".
Tesla-Chef Elon Musk war nach Thierigs Worten "geschockt" von dem Anschlag und "konnte es nicht glauben". Er habe dann seine Unterstützung angeboten. Die Schadenssumme durch den Anschlag auf die Stromversorgung sei "neunstellig".
R.Adler--BTB