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Warnstreiks bei der Postbank am Freitag und Samstag
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Postbank bundesweit zu Warnstreiks am Freitag und Samstag aufgerufen. Damit wolle Verdi den Druck vor der dritten Verhandlungsrunde am kommenden Montag erhöhen, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck am Donnerstag. Am Donnerstag fanden demnach gegen Mittag in fast allen Betrieben Betriebsversammlungen und Protestaktionen statt.
"Damit wird es von Donnerstag bis einschließlich Samstag massive Beeinträchtigungen in der Erreichbarkeit der Postbank für Kunden geben", erklärte Duscheck. Auch die Beschäftigten in den Callcentern sind zum Ausstand aufgerufen. "Wir rechnen wieder mit einer hohen Streikbeteiligung, mit spürbaren Auswirkungen auf die Filialen und die Erreichbarkeit im Service."
Verdi fordert 15,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 600 Euro, und die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis zum 31. Dezember 2028. Die Bank bietet laut Gewerkschaft fünf Prozent mehr Lohn zum 1. Juni 2024 und zwei Prozent zum 1. Juli 2025 sowie einen Kündigungsschutz bis zum 30. Juni 2026 an.
Die Postbank hat rund zwölf Millionen Kundinnen und Kunden. Seit 2010 gehört sie zur Deutschen Bank.
M.Furrer--BTB