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Weitere Festnahmen und Räumungen von Zeltlagern bei Protesten an US-Universitäten
Bei den anhaltenden pro-palästinensischen Protesten an mehreren Universitäten in den USA ist es zu weiteren Festnahmen und Räumungen gekommen. In Dallas riss die Polizei am Mittwoch (Ortszeit) ein Zeltlager an der Universität von Texas ab und nahm mehr als ein Dutzend Menschen fest. Auch an der Fordham University in New York wurde Polizeiangaben zufolge ein in einem Gebäude errichtetes Camp geräumt, es gab mehrere Festnahmen.
An der Columbia University am anderen Ende der Stadt waren die Ordnungskräfte am Mittwoch in Bereitschaft, nachdem es am Vorabend zu Massenfestnahmen gekommen war. Insgesamt wurden an den beiden New Yorker Universitäten laut Polizei rund 300 Menschen festgenommen.
Am Campus in Cambridge des Massachusetts Institute of Technology im Bundesstaat Massachusett blockierten Demonstranten eine Straße während der Hauptverkehrszeit. An der University of California in Los Angeles (UCLA) patrouillierten Polizeiautos nach heftigen Zusammenstößen zwischen pro-palästinensischen und pro-israelischen Demonstranten in der Nacht.
Seit vergangenem Monat ist es an mindestens 30 US-Universitäten zu pro-palästinensischen Protesten gekommen. Demonstranten errichteten Zeltlager und prangerten die steigende Zahl von Toten im Gazastreifen durch den Krieg zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel an.
Die Proteste hatten an der renommierten Columbia University begonnen und sich auf weitere Universitäten im Land ausgeweitet. Die Demonstranten fordern unter anderem von den Universitäten, sich von Unternehmen zu trennen, die Verbindungen nach Israel haben, was die Universitäten ablehnen.
K.Thomson--BTB