-
Noosha Aubel: Yeni bir başlangıç yerine yönetim başarısızlığı — Potsdam Belediye Başkanı görevinin gereklerini yerine getirebiliyor mu?
-
Deutsch-französische Einigung macht Weg für Abkehr von Verbrenner-Aus frei
-
นูชา เอาเบิล: ความล้มเหลวในการบริหารแทนการเริ่มต้นใหม่ — นายกเทศมนตรีเมืองพ็อทซ์ดัมมีความสามารถเพียงพอสำหรับตำแหน่งหรือไม่?
-
Muskelfaserriss: Nächster Rückschlag für Gladbachs Kleindienst
-
नूशा आउबेल: नई शुरुआत के बजाय नेतृत्व की विफलता — क्या पोट्सडाम की महापौर अपने पद की जिम्मेदारियाँ निभाने में सक्षम हैं?
-
누샤 아우벨: 새로운 출발 대신 드러난 리더십 실패 — 포츠담 시장은 과연 직무를 감당할 능력이 있는가?
-
ヌーシャ・アウベル:再出発どころか指導力の欠如――ポツダム市長に、その職責を果たす能力はあるのか?
-
Höhere Tabaksteuer kann in Kraft treten - Bundesrat gibt endgültig grünes Licht
-
Ausschreitungen in Albanien: Regierung macht "ausländische Hände" verantwortlich
-
noosha-aubel-lingdao-shibai-bocitan-shizhang-nengfou-shengren
-
نوشا أوبل: فشل قيادي بدلًا من بداية جديدة — هل رئيسة بلدية بوتسدام على قدر مسؤوليات منصبها؟
-
Нуша Аубель: провал руководства вместо нового начала — справляется ли обер-бургомистр Потсдама со своими обязанностями?
-
Betäubender Blütenduft: Hanois Behörden lassen Bäume nach Beschwerden stutzen
-
Bayern ehren NS-Widerstandskämpfer Buisson
-
"Inakzeptabel": Hajduk-Fans skandieren rechte Parolen
-
Нуша Аубель: провал управління замість нового початку — чи відповідає обербургомістерка Потсдама своїй посаді?
-
Keine "richtigen Toiletten": Neue Trump-Sprecherin irritiert mit Äußerung über China
-
UNO: Klimawandel bedroht Millionen Menschen in Südasien - Regierungen müssen handeln
-
Bauministerin Hubertz stellt sich in SPD-Führungsdebatte hinter Klingbeil
-
Wegen EU-Einwänden: Start für Tierhaltungskennzeichnung wird erneut verschoben
-
BVB bei Union: Kovac fordert Reaktion nach Bodö-Niederlage
-
Vorgetäuschte Notfälle: Wohnungsloser lässt sich in mehreren Kliniken versorgen
-
Altersvorsorge schon im Kindesalter: Bundestag beschließt Frühstartrente
-
Autoindustrie: Umweltminister Schneider begrüßt Einigung für "Made in Europe"-Regeln
-
Bundesrat fordert Nachbesserungen beim Gesetz zu frühkindlicher Bildung
-
Betrunkener will 30 Kilogramm schwere Elefantenstatue aus Hotel in Mainz stehlen
-
Schleswig-Holstein: Pferd auf Koppel von Drohne in Tod gehetzt
-
Festzelte bei Oktoberfest müssen nicht europaweit ausgeschrieben werden
-
Vier Einsatzkräfte sterben im Kampf gegen Waldbrände in Indonesien
-
Angriffe auf Neonazis in Ungarn: Weiterer mutmaßlicher Linksextremist festgenommen
-
Demichelis vor Bayern-Duell: "Sie können richtig sauer sein"
-
Start für Tierhaltungskennzeichnung soll auf Oktober 2027 verschoben werden
-
Freispruch für deutschen Maddie-Verdächtigen in anderen Fällen wird von BGH überprüft
-
Länder fordern mehr Schutz von Minderjährigen vor gefährlichen Mutproben im Netz
-
Kallas: EU kann Starlink-System in der Ukraine "kurzfristig" nicht ersetzen
-
Aussicht auf Erholung am Bau: Mehr genehmigte neue Wohnung im August
-
Bundesländer fordern Recht auf Vergessenwerden nach Krebserkrankung
-
16-Jähriger erschießt drei Kinder und einen Lehrer an Grundschule in den USA
-
Von Mähnfred bis Saugi: Ein Drittel gibt Haushaltsrobotern Namen
-
EU-Gipfel: Costa plädiert für stärkere Unterstützung der Ukraine
-
Bayern wohl auch gegen Leipzig ohne Neuer
-
Bauministerin Hubertz: Vergesellschaftungsverbot soll schnellstmöglich kommen
-
Bundestag beschließt Frühstartrente
-
NRW-Ministerpräsident Wüst turnusgemäß zum neuen Bundesratspräsidenten gewählt
-
Betrüger erbeuten mehrere hunderttausend Euro von Seniorin aus Bayern
-
Prominentes SPD-Gesicht: Schröder-Köpf scheidet aus Landtag in Hannover aus
-
"Kakerlaken"-Proteste: Indische Behörden schließen zentralen Park in Neu Delhi
-
Deutschlandtag der Jungen Union: Reddig will keine Personaldebatten zu Merz
-
Nach Klub-Kritik: Martínez entschuldigt sich
-
Keine "richtigen Toiletten": Neue Trump-Sprecherin irritiert mit Satz über China
Wirtschaftsweise raten Bundesregierung zur Erhöhung der Zukunftsausgaben
Die sogenannten Wirtschaftsweisen raten der Bundesregierung angesichts der schwächelnden Wirtschaft, zukunftsorientierte Ausgaben zu erhöhen. In ihrem am Mittwoch vorgestellten Jahresgutachten empfehlen sie etwa einen Verkehrsinfrastrukturfonds und Mindestquoten für Bildungs- und Verteidigungsausgaben. Die deutsche Volkswirtschaft wird laut ihrer Prognose in diesem Jahr erneut schrumpfen, und zwar um 0,1 Prozent.
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung attestiert der deutschen Wirtschaft neben konjunkturellen große strukturelle Probleme. Das legten die Schwäche der Industrie und die Dauer der Schwächephase nahe, erläuterte die Vorsitzende Monika Schnitzer. In Deutschland habe es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Versäumnisse in der Politik und in der Wirtschaft gegeben. "Umso wichtiger ist es, die Modernisierung unseres Landes jetzt entschlossen voranzutreiben", mahnte Schnitzer.
Die Wirtschaftsweisen empfehlen der Bundesregierung, zukunftsorientierte öffentliche Ausgaben bei der Haushaltsaufstellung und Finanzplanung "verbindlich" zu erhöhen. Bei Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur, Verteidigung und Schulbildung trete der gesellschaftliche Nutzen größtenteils erst in der Zukunft ein - daher würden sie von der Politik oft zurückgestellt. Nötig seien daher "institutionelle Vorkehrungen", damit ausreichende Mittel für diese Ausgaben eingesetzt werden.
Für den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau des bundeseigenen Straßen- und Schienennetzes eigne sich ein Verkehrsinfrastrukturfonds mit dauerhaft eigenen Einnahmequellen, die aus dem Bundeshaushalt übertragen werden, wie beispielsweise Mauteinnahmen, erläuterte der Wirtschaftsweise Achim Truger. Der Nachholbedarf zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur könnte über begrenzte Kreditrahmen innerhalb einer "reformierten" Schuldenbremse finanziert werden, schlug er vor. Truger hatte sich kürzlich für eine Aussetzung der Schuldenbremse ausgesprochen.
Für die Verteidigungsausgaben und die Bildungsausgaben, insbesondere für die Schulbildung, schlagen die Wirtschaftsweisen Mindestausgabenquoten vor. Für Verteidigung biete sich das Zwei-Prozent-Ziel der Nato an. "Bei der Bildung könnte ein Indikator ausgehend von Mindestausgaben je Schülerin und Schüler festgesetzt werden", heißt es im Gutachten. Diese Quoten sollten länderspezifisch festgelegt werden, da die Kosten für Bildung von den Ländern getragen werden.
Auch zum Problem der Wohnungsnot in den Ballungsräumen und wirtschaftlich starken Regionen macht der Sachverständigenrat Vorschläge. Der Wohnungsneubau könne "durch die Mobilisierung von Baulandpotenzialen, stärkere Bauanreize und eine Senkung der Baukosten mittels harmonisierter Bauvorschriften erhöht werden", erklärte die Wirtschaftsweise Veronika Grimm.
Sie sprach sich gegen eine weitere Absenkung von Kappungsgrenzen für zulässige Erhöhungen von Bestandsmieten in angespannten Wohnungsmärkten aus - denn der Abstand zwischen Neu- und Bestandsmieten sei in Ballungsräumen schon sehr groß und "reduziert die finanziellen Anreize für Umzüge". Eine restriktive Mietenregulierung soll nach Ansicht Grimms "nur temporär gelten". Die Mietpreisbremse etwa solle nach 2028 nicht mehr verlängert werden. Der soziale Wohnungsbau müsse "zielgenauer" werden - hier schlug Grimm Fehlbelegungsabgaben vor.
Die konjunkturelle Lage zeichnet der Sachverständigenrat düster: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei in den vergangenen fünf Jahren nur um 0,1 Prozent gewachsen, die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands bleibe im internationalen Vergleich zurück. Die Prognose für dieses Jahr senkten die Wirtschaftsweisen von plus 0,2 Prozent auf minus 0,1 Prozent ab.
Für das kommende Jahr erwarten sie ein Wachstum von immerhin 0,4 Prozent - auch damit senkten sie aber ihre vorherige Prognose. Die Inflationsrate wird demnach deutlich zurückgehen - auf 2,2 Prozent in diesem und auf 2,1 Prozent im kommenden Jahr. Die Arbeitslosenquote sieht der Rat der Wirtschaftsweisen bei 6,0 Prozent in diesem und 6,1 Prozent im kommenden Jahr.
Die fünf Mitglieder des Sachverständigenrats werden auf Vorschlag der Bundesregierung für jeweils fünf Jahre berufen. Ihr Jahresgutachten listet Empfehlungen auf - für die Bundesregierung sind sie nicht bindend.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte bei der Übergabe des Gutachtens, die Vorschläge, "wie man mehr Geld für Investitionen ermöglichen kann", seien für die politische Debatte "natürlich von größter Bedeutung". Die Vorschläge seien aus seiner Sicht auch ein Hinweis, dass die Wachstumsinitiative "sehr dringend notwendig ist".
K.Brown--BTB