-
US-Bundesrichterin blockiert vorerst Trumps Dekret zu Briefwahleinschränkungen
-
Mordanklage nach Amokfahrt in Leipzig: Keine Hinweise auf verminderte Schuldfähigkeit
-
Sepsis: Warum eine Blutvergiftung so gefährlich ist und wie man sie erkennt
-
Streit mit Pentagon: Richterin hebt Sanktion gegen US-KI-Konzern Anthropic auf
-
Thüringen: AfD scheitert erneut mit Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
-
Leihe mit Kaufoption: Atubolu wechselt nach Frankfurt
-
Muslic will noch "jahrelang" Trainer auf Schalke bleiben
-
Von Notz fordert entschiedenes Vorgehen gegen russische Schattenflotte
-
Partielle Mondfinsternis in Deutschland vielerorts von Wolken verdeckt
-
Einspruch: Fall Ansah geht vors deutsche Sportschiedsgericht
-
Deine Cousine startet größte Tour und offenbart Beziehung zu Udo Lindenberg
-
Moritz Aisslingers Chronik des Jahres Null
-
Überflutungsrisiko behindert Rettungseinsätze nach Sturzflut in Nepal und Tibet
-
Terzic nach Fehlstart mit Bilbao: "Trage die Verantwortung"
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: ZDF-Umfrage ergibt keine absolute AfD-Mehrheit
-
Transportschäden beim Online-Kauf: Rechte und Pflichten der Verbraucher
-
Überflutungsgefahr: Sucheinsatz im Zentrum von Katastrophengebiet in Tibet ausgesetzt
-
Schröder zur Frauen-WM: "Natürlich drücken wir die Daumen"
-
Frischer Impuls aus der Heimat: Messi kriegt neuen Trainer
-
Zahl der Todesopfer nach Sturzflut in Nepal steigt auf mindestens 469
-
Bayern wollen "zweimal" nach Madrid - BVB reist 6500 Kilometer
-
Wehrle sieht VfB vor "maximaler Herausforderung"
-
Richterin hebt Pentagon-Sanktion gegen US-KI-Konzern Anthropic auf
-
Bericht: USA verhandeln mit Caracas über Beteiligung an Venezuelas Ölfeldern
-
Staatssender: Nach Sturzflut in Tibet 555 Touristen aus Katastrophengebiet evakuiert
-
Union und SPD schließen Fraktionsklausur zu Reformen in Münster ab
-
Dobrindt empfängt Ostsee-Innenminister in Flensburg
-
Für Frühaufsteher: Partielle Mondfinsternis auch in Deutschland zu beobachten
-
Misstrauensvotum gegen Regierungschef Voigt auf AfD-Antrag in Thüringer Landtag
-
Zentralratschef Schuster warnt eindringlich vor AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt
-
Peking: Hohes Risiko für neue Überflutungen in Grenzgebiet zwischen Tibet und Nepal
-
US-Finanzminister will G20-Vorsitz für Durchsetzung von Sanktionen gegen Iran nutzen
-
Syrischer Kurdenführer Abdi nach SDF-Auflösung zum Präsidentenberater ernannt
-
Journalisten von US-Militärzeitung klagen gegen ihre Entlassung durch das Pentagon
-
Noch Absprachebedarf: Länder erwägen weiteres Treffen zur Drohnenabwer
-
Kiesewetter fordert Abwehrmaßnahmen gegen möglichen Angriff Russlands
-
Norwegens König Harald V. in "extrem ernstem" Zustand - Familie am Krankenbett
-
Fast 400 Tote nach Sturzflut am Himalaya geborgen - 1400 Menschen vermisst
-
Doppelpack: Weltmeister souverän, Frauen verlieren Generalprobe
-
Hürden-Spektakel: Dos Santos und Russell mit Weltrekorden
-
Frankreichs Präsidentschaftskandidaten streiten über Wirtschaftspolitik
-
Warholm abgelöst: Dos Santos mit Weltrekord über 400 m Hürden
-
Alison dos Santos bricht Weltrekord über 400 Meter Hürden
-
Conference League: Freiburg löst Ticket für die Ligaphase
-
Trump: Russland "wird kein Nato-Gebiet angreifen"
-
Trump benennt Ontariosee in "Amerikasee" um - und will Atlantik umtaufen
-
VfB Stuttgart in der Champions League: Auslosung mit Inter Mailand und Atlético Madrid
-
Streit mit Kanada: Trump benennt Ontariosee in "Amerikasee" um
-
"Schlächter von Bosnien": Bosnisch-serbischer Kriegsverbrecher Ratko Mladic ist tot
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Merz schließt Zusammenarbeit mit AfD kategorisch aus
Kommunale Frauenbüros sehen in Koalitionsvertrag noch "viel Luft nach oben"
Die kommunalen Frauenbüros und Beauftragten sehen in Fragen der Gleichstellung im Koalitionsvertrag noch "erheblichen Handlungsbedarf". In einem offenen Brief an die voraussichtlich künftige schwarz-rote Bundesregierung forderte die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) diese am Donnerstag dazu auf, ein "klares Zeichen" für eine umfassende Gleichstellungspolitik zu setzen. Es gehe um den "Schutz vor Gewalt, ökonomische Unabhängigkeit, eine gerechte Verteilung der Care-Arbeit" sowie "Parität in Politik und öffentlichen Ämtern".
Die BAG sieht in den gefassten Zielen und Maßnahmen bereits "gute Ansätze" und lobte unter anderem die Pläne zur Fortführung der Gleichstellungsstrategie, mehr Elterngeld und höhere Strafen bei Gewalt gegen Frauen. "Wir begrüßen, dass Union und SPD die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorantreiben wollen", heißt es außerdem in dem offenen Brief. Dieser richtet sich an den voraussichtlichen neuen Kanzler Friedrich Merz (CDU), CSU-Chef Markus Söder und die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken richtet.
Zugleich sei noch "viel Luft nach oben". Kritisch sieht die BAG etwa, dass keine Abschaffung des Ehegattensplittings geplant sei. Das stehe dem Ziel der Vereinbarkeit entgegen und stärke die "traditionelle Rollenverteilung". Trotz klarer Empfehlungen von Expertinnen und Experten und einer gesellschaftlichen Mehrheit fehle außerdem die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, kritisierte die BAG, die auf Bundesebene die Beauftragten der Städte und Kommunen vertritt. Das sei ein "schweres Defizit".
Als negativ bewertet die BAG außerdem die geplante restriktive Asyl- und Migrationspolitik, vor allem die Aussetzung des Familiennachzugs. Das verschärfe die Lage für Frauen und Kinder in unsicheren Lebensverhältnissen und erschwere die Integration. Kritisch sieht die Interessenvertretung auch, dass keine Pflicht vorgesehen ist, Regierungsvorhaben nach Auswirkungen auf Frauen und Männer zu prüfen.
"Irritierend" findet die BAG außerdem die Pläne der künftigen Koalition, bei Vergewaltigungen den Strafrahmen zu erhöhen, wenn es sich um eine Gruppentat handelt oder eine Schwangerschaft herbeigeführt wird. Das berge die Gefahr, dass andere Fälle als weniger schwer bewertet werden, argumentierte die BAG, hier dürfe aber kein Unterschied gemacht werden.
Mädchen und Frauen seien "die Hälfte der Bevölkerung" und Gleichstellung bedeute Demokratie, erklärten die Bundessprecherinnen der BAG, Tinka Frahm und Katrin Brüninghold. Die Politik müsse sich daher an Gleichstellungsthemen messen lassen. Die BAG ist ein Netzwerk und vertritt etwa 1900 kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte in Deutschland. In ihrer Funktion nimmt sie zum Beispiel Stellung zu Themen der Gleichstellung von Frauen und Männern, organisiert Fachtagungen und arbeitet mit einer Reihe von Institutionen und Verbänden zusammen.
G.Schulte--BTB