-
Premiere: "Chip im Ball" beim Pokalfinale
-
Pariser Pont Neuf wird zur Höhle: Installation des Künstlers JR
-
Kindschaftsrecht: Hubig will Umgangsrecht bei häuslicher Gewalt einschränken
-
Macron ruft zu mehr europäischen Investitionen in Afrika auf
-
Rheinmetall und Telekom wollen gemeinsam Drohnen-Schutzschirm entwickeln
-
Vor Koalitionsausschuss ruft Söder zu "mentalen Aufräumarbeiten" auf
-
Baden-Württemberg: Grüne und CDU besiegeln gemeinsame Regierung
-
Philippinen: Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte eingeleitet
-
Europäer reagieren skeptisch auf Putins Vorschlag für Schröder als Ukraine-Vermittler
-
Liebesakt an Brunnen auf Einkaufsmeile löst Polizeieinsatz in Frankfurt am Main aus
-
Trainer-Comeback für Löw "eher unwahrscheinlich"
-
Verbände fordern Qualitätsstandards für frühkindliche Bildung
-
Starmer kündigt nach Labour-Wahldebakel engere Beziehungen zur EU an
-
Jablonski leitet Pokalfinale
-
SPD in Rheinland-Pfalz benennt Personal für neue Landesregierung
-
Wirtschaftsministerin Reiche will bessere Bedingungen für Öl-Raffinerien
-
DGB-Chefin Fahimi wehrt sich gegen Angriffe auf Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte
-
Polizeieinsatz wegen rechtsextremen Konzerts in Thüringen - Platzverweise
-
Tödlicher Unfall durch betrunkenen Autofahrer: Geldstrafe für Polizisten in Lübeck
-
Wirtschaftsweiser Felbermayr fordert Steuerentlastung für mittlere Einkommen
-
Frankfurt holt Krumbiegel aus Turin
-
Nach Schuss aus Selbstschussanlage in Sachsen-Anhalt: Haftbefehl gegen 43-Jährigen
-
Iran-Krieg: Trump nennt Teherans Antwort auf US-Vorschlag "vollkommen inakzeptabel"
-
Studie verweist auf hohe Belastung für pflegende Angehörige
-
Zwei Wochen von Kälbchen getrennt: Vermisste Kuh in Hessen an Muttertag zurück
-
Kinder im Stuttgarter Zoo verletzt: Nachttierbereich wieder geöffnet
-
Cyberkriminalität: Viele Nutzer handeln sorglos - Jeder Zehnte betroffen
-
Kallas erwartet Einigung bei neuen EU-Sanktionen gegen israelische Siedler
-
Mann in Sachsen-Anhalt tot in Wohnung entdeckt: Tatverdächtige Frau festgenommen
-
Segler in Emsmündung über Bord gegangen - Motorbootbesatzung rettet Mann aus Wasser
-
Rechtsstreit um Clanimmobilie in Berlin: BGH bestätigt Einziehung von Vermögenswerten
-
Niedersachsen: 29-Jähriger stürzt in ehemaligem Steinbruchgebiet in den Tod
-
ADAC erwartet viele Staus zu langen Wochenende um Himmelfahrtstag
-
Deutsche in Europa: Schweiz als Wohnsitz am beliebtesten - Spanien holt auf
-
Yasmin Fahimi als Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes wiedergewählt
-
"Nervenzerfetzendes" VAR-Drama: Arsenal atmet auf
-
Fast zwölf Prozent der Menschen in Deutschland haben zu wenig Wohnraum
-
Kasse muss Abnehmspritze bei Hormonstörung nicht zahlen
-
Justizministerin Hubig will Umgangsrecht bei häuslicher Gewalt einschränken
-
Pflegereform: CSU geht auf Distanz zu Warken und fordert mehr Bundesmittel
-
WM-Aufgebot steht: Kreis holt sechs Berliner ins DEB-Team
-
Heißluftballon in Bayern gerät in Stromleitung - drei Menschen unverletzt gerettet
-
IG-Metall-Chefin Benner wirft Regierung "Politik der Verunsicherung" vor
-
Krankenkassen fordern mehr staatliche Mittel zur Entlastung der Pflegekassen
-
Ströll: "Kein besserer Trainer" als Baum für Augsburg
-
Menschenrechtsorganisation: Politischer Gefangener in Venezuela gestorben
-
Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße in Nordrhein-Westfalen
-
Unter Radlader eingeklemmt: 56-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in Bayern
-
Cyberkriminalität im Alltag: Jeder Zehnte betroffen - Lücken beim Schutzverhalten
-
Iran-Krieg: Trump weist iranische Antwort auf US-Vorschlag als inakzeptabel zurück
DGB-Chefin Fahimi wehrt sich gegen Angriffe auf Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte
Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hat das Sozialstaatsprinzip in Deutschland verteidigt und entschiedenen Widerstand gegen den Abbau von Arbeitnehmerrechten angekündigt. "Der Sozialstaat, den wir wollen, das ist kein Luxus. Das Sozialstaatsprinzip steht im Grundgesetz", sagte die wiedergewählte Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) am Montag. "Die entscheidende Frage ist also deswegen nicht, ob wir uns einen Sozialstaat leisten können, sondern welche Leistungen des Sozialstaats wir uns leisten können."
Der legitime Anspruch der Menschen auf Leistungen dürfe "keine Frage der politischen Beliebigkeit oder der jeweiligen Kassenlage" sein. "Wer von einem überbordenden Sozialstaat redet, verbreitet schlicht und ergreifend die Unwahrheit", sagte Fahimi in ihrer Grundsatzrede beim DGB-Kongress. Die Sozialabgaben in Deutschland seien weder im internationalen Vergleich noch im historischen Vergleich besonders hoch.
Der Sozialstaat in Deutschland umfasst umfangreiche Systeme wie die Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung, aber auch Sozialhilfe und Familienleistungen. In vielen dieser Bereiche stehen große Reformen an oder wurden bereits auf den Weg gebracht.
"Debatten um soziale Kürzungen, Leistungsabbau, längere Arbeitszeiten auf der einen Seite und himmelschreiende Ungerechtigkeit in der Verteilung der Menschen bei der Besteuerung von Einkommen, Vermögen und Erbschaft auf der anderen Seite", fasste Fahimi die aktuelle Diskussion zusammen. "Das ist der eigentliche Konflikt. Das ist das, worüber wir in diesem Land reden müssen." Von dem "Geraune", die Beschäftigten seien zu bequem und zu teuer, dürfe sich niemand einschüchtern lassen.
Fahimi warnte auch vor Angriffen auf die gesetzliche Rente: "Wer das Renteneintrittsalter beliebig nach oben setzen will oder das Sicherungsniveau der Rente angreift, der riskiert einen gesellschaftlichen Großkonflikt", sagte sie. "Und ich kann die Politik nur warnen, wir sind mobilisierungsfähig und wir sind mobilisierungsbereit, einen Rentenklau abzuwehren."
Ebenso deutlich wandte sie sich gegen Versuche, den Acht-Stunden-Tag aufzuweichen. "Finger weg von der Acht! Sonst müssen und werden wir gemeinsam dafür sorgen, dass der Protest dagegen auf die Straße kommt."
Fahimi war am Vormittag beim DGB-Bundeskongress mit über 96 Prozent der Stimmen der Delegierten als DGB-Chefin wiedergewählt worden. Die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und -Staatssekretärin ist seit 2022 DGB-Chefin.
Der DGB-Bundeskongress zu den Beratungen über die Leitlinien der kommenden Jahre war am Sonntag gestartet und ist für vier Tage angesetzt. Am Montagabend sollte SPD-Chef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil auftreten, für Dienstag sind Reden von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) geplant.
K.Thomson--BTB