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Hoffnung wegen US-Iran-Abkommens: Ölpreis sinkt - Börsen im Aufwind
Das von den USA und dem Iran angekündigte Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs sorgt für Erleichterung an den Märkten. Der Ölpreis ging am Montagmorgen spürbar zurück, die Börsen weltweit befanden sich im Aufwind. Insbesondere milderte der Rückgang der Ölpreise die zuletzt gewachsene Befürchtungen, dass die anziehende Inflation die Zentralbanken dazu zwingen könnte, die Zinsen wieder anzuheben.
US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntagabend erklärt, das Abkommen mit Teheran stehe. Die Sperrung der Straße von Hormus für die Schifffahrt werde aufgehoben, ebenso die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine, fügte er hinzu. Auch auf iranischer Seite war von einem "sofortigen Ende" der Kampfhandlungen die Rede.
Die Straße von Hormus liegt zwischen dem Golf von Oman und dem Persischen Golf. Der Iran hatte die für den weltweiten Handel mit Öl, Flüssiggas und weiteren Gütern wichtige Meerenge nach Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar weitgehend blockiert. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen. Daraufhin waren die Ölpreise weltweit explodiert.
Nach Trumps Ankündigung sank der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI um rund fünf Prozent. Die asiatischen Börsen schlossen deutlich im Plus, die Börse in Frankfurt startete im grünen Bereich, genau wie Paris und Mailand.
A.Gasser--BTB