-
Rauch von Waldbränden verzieht sich: WM-Finale kann bei klarem Wetter stattfinden
-
Formel 1: Antonelli siegt in Spa - Russell scheidet aus
-
Verteidigungsminister-Aus sorgt in der Ukraine weiter für Protest - Angriffe auf Kiew
-
Berater dementiert Einigung über Klopp-Wechsel zum DFB
-
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: Haftbefehl abgelehnt
-
Frauenfeindlicher Influencer Tate und Bruder in Miami verhaftet
-
Mali: Mehr als 50 Tote bei Angriff von Dschihadisten und Tuaregs auf Militärkonvoi
-
Turniersieg in Gstaad: Tsitsipas im Aufwind
-
Israelische Siedler legen Feuer an Moschee im Westjordanland
-
Merz erwägt Kabinettsumbildung nach Spahn-Rücktritt
-
Konzert von Bad Bunny in Mailand wegen Hagelsturms abgebrochen
-
Ukrainer protestieren weiter gegen Verteidigungsminister-Aus - Erneute russische Angriffe
-
Nach Tötung von US-Soldaten: US-Armee attackiert Iran - Teheran greift Bahrain und Kuwait an
-
Europarat: Fifa muss nach Trump-Skandal bei der WM an eigener "Integrität" arbeiten
-
Mindestens 50 Soldaten in Mali bei Dschihadisten-Angriff getötet
-
Götze über Messi-Foto von 2014: "Hätte ihn nicht fragen sollen"
-
Götze über Messi-Foto von 2014: "Ich hätte ihn nicht fragen sollen"
-
Messi vor WM-Finale: "Dieses Team hat Geschichte geschrieben"
-
Reformen: SPD will nach Sommerpause Vermögensteuer und Erbschaftsteuer angehen
-
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: GDL fordert Konsequenzen
-
Tate-Brüder in Miami festgenommen - Großbritannien verlangt Auslieferung
-
Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale
-
Klinsmann beruhigt Fans: Thema Trinkpausen "wird zurückgehen"
-
Nach Tod zweier Soldaten: US-Militär will den Iran mit neuen Angriffen "bestrafen"
-
Medien: XXL-WM noch lukrativer als bisher angenommen
-
Dopingexperte zum Fall Ansah: "Klingt nicht realitätsfern"
-
Lipowitz-Teamchef Denk: "Wir sind voll auf Kurs"
-
Russland greift ukrainische Hauptstadt Kiew an - laut Militärverwaltung ein Toter
-
Nach fünfjähriger Haft in Kuba: Dissident Otero Alcántara in die USA ausgereist
-
Welterbe-Komitee der Unesco tagt in Südkorea - Waldsiedlung Zehlendorf nominiert
-
WM-Finale unter den Augen Trumps: Großes Staraufgebot bei Schlussfeier und Halbzeitshow
-
TV-Legende Thomas Gottschalk ist "momentan krebsfrei"
-
Behörde: Tate-Brüder in den USA festgenommen
-
"Zum Abschluss ein Feuerwerk": Pressestimmen zum kleinen Finale
-
"Wunderschönes Erlebnis": Deschamps-Abschied mit Stolz
-
Bestes Ergebnis seit 1966: Tuchel lobt Englands Mentalität
-
Sonntagstrend: AfD baut Vorsprung vor Union leicht aus - auch SPD und Grüne legen zu
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5100 gestiegen
-
Torfestival: Tuchels Engländer zittern sich zu Platz drei
-
22. WM-Tor: Mbappé zieht an Messi vorbei
-
21. WM-Tor: Mbappé zieht mit Messi gleich
-
Kubanischer Dissident Otero Alcántara nach fünfjähriger Haft in die USA ausgereist
-
Klinsmann "tausendprozentig" für Klopp: "Viel Arbeit vor sich"
-
Selenskyj reagiert auf anhaltende Proteste und erwägt Änderungen an Armeespitze
-
Mbappé dankt Deschamps: "Hätten besseres Ende bieten sollen"
-
Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet - Iran droht den USA mit "unvergesslichen Lektionen"
-
Pentagon: Zwei US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien getötet - ein Vermisster
-
Ungarns Präsident will Verfassungsänderung für eigene Absetzung unterzeichnen
-
Lipowitz büßt Zeit ein - Pogacar siegt erneut
-
Brasilianisches Gericht: Milei darf Bolsonaro nicht besuchen
Studie: Entwicklung der Rentenfinanzierung besser als angenommen
Die Finanzierung der gesetzlichen Rente hat sich laut einer Studie ungeachtet des demografischen Wandels positiver entwickelt als zuvor angenommen. Die Ausgaben seien gemessen an der Wirtschaftsleistung niedriger als vor knapp 30 Jahren, heißt es in der am Montag veröffentlichten Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Auch der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung ist aktuell niedriger als damals.
Die Ausgaben der Gesetzlichen Rentenversicherung lagen der Studie zufolge 1997 bei 10,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). 2003 seien dies 10,4 Prozent gewesen, 2024 jedoch nur 9,3 Prozent, obwohl die Zahl der Rentnerinnen und Rentner im gleichen Zeitraum um mehr als drei Millionen Menschen gestiegen sei.
Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung beträgt derzeit 18,6 Prozent. Dies sei spürbar weniger als Ende der 2000er Jahre mit 19,9 Prozent oder Ende der 1990er Jahre mit 20,3 Prozent.
Rückläufig ist der Studie zufolge auch die Höhe der Bundeszuschüsse für die gesetzliche Rente gemessen an den Einnahmen der Rentenversicherung insgesamt. 2003 habe dieser Anteil 34 Prozent betragen, 2024 nur noch 29 Prozent. In den 1990er Jahren sei der Anteil allerdings noch niedriger gewesen. Der Anteil der Zuschüsse für die Rente an den Gesamtausgaben des Bundes lag demnach 2024 mit 24,6 Prozent ebenfalls etwas niedriger als zur Jahrtausendwende mit 26,3 Prozent.
Mit diesen Bundeszuschüssen sollen sogenannte versicherungsfremde Leistungen der Rentenversicherung ausgeglichen werden, also Zahlungsverpflichtungen, denen keine entsprechenden Beitragseinnahmen gegenüberstehen. Dies betrifft zum Beispiel die Anrechnung von Kindererziehungszeiten, die sogenannte Mütterrente, oder beitragsfreie Zeiten bei Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Ausbildung, die rentensteigernd wirken.
Die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung, also das Verhältnis zwischen Ein- und Auszahlungen, ist der Studie zufolge stabil. Die Werte lägen hier für alle Geburtsjahrgänge seit Ende der 1940er Jahre bis 2010 relativ eng beieinander. Für Männer wurde eine durchschnittliche nominale Rendite von 3,1 bis 3,3 Prozent angegeben, für Frauen von 3,6 bis 3,8 Prozent. Lediglich noch davor liegende Geburtsjahrgänge erreichen demnach höhere Renditen.
Kritisch äußern sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor diesem Hintergrund zu politischen Forderungen nach einer weiteren Anhebung des Renteneintrittsalters oder einer Absenkung des Rentenniveaus. Dies würde demnach gerade für jüngere Menschen bedeuten, dass die Rendite der von ihnen geleisteten Beitragszahlungen sinke.
"Die Datenanalyse ergibt, dass das System der gesetzlichen Rente recht solide dasteht", erklärte Leitautor Florian Blank. "Alarmistische Erzählungen wie die, das System stehe vor dem Kollaps oder für Jüngere würden sich Beitragszahlungen nicht lohnen, lassen sich empirisch nicht belegen, im Gegenteil", betont der WSI-Rentenexperte. Diskutiert werden sollten vielmehr allgemeine Gerechtigkeitsfragen etwa nach der Höhe einer "fairen Rente" und dem Anteil der Arbeitszeit an der Lebenszeit.
Die Bundesregierung plant umfassende Reformen am Rentensystem. Über Empfehlungen dafür berät derzeit eine von der Regierung eingesetzte Kommission, deren Beratungsergebnisse kommende Woche vorgelegt werden dürften.
Y.Bouchard--BTB